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Warum glauben Menschen an Verschwörungen?

In der Corona-Krise rollt die nächste Welle des Populismus über das Land. Aber warum? Ein Gastbeitrag aus der Reihe "Perspektiven".

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Wir leben in keiner Demokratie, sondern in einer Diktatur - das jedenfalls glaubt dieser Demo-Teilnehmer in Stuttgart.
Wir leben in keiner Demokratie, sondern in einer Diktatur - das jedenfalls glaubt dieser Demo-Teilnehmer in Stuttgart. © dpa

Von Gustav Horn

Es geht schon wieder los. Kaum gibt es erste Anzeichen für ein Abklingen der Corona-Krise, geistern die wildesten Erzählungen virtuell durch das Netz und analog auf Demonstrationen in zahlreichen Städten. In all ihrer Verschiedenheit ist den Protestlern gemeinsam, dass sie hinter der ohnehin gravierenden Pandemie noch weitaus Gravierenderes vermuten. Die dauerhafte Einschränkung von Grundrechten und eine massive Verkaufsförderung von Impfstoffen gehören dazu. Auch gehört dazu, dass klare Schuldzuweisungen getroffen werden. Es sind wieder einmal „die Politiker“, die diese sinistren Vorhaben planen, entweder, um ihre Macht zu vergrößern, oder, um sich die finanzielle Unterstützung großer Geldgeber von Bill Gates bis George Soros zu sichern.

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