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Zittau

Warum musste das Flugzeug notlanden?

Auf einem Feld bei Seifhennersdorf ist die Maschine aus Bautzen aufgeprallt. Pilot und Co-Pilotin kamen ins Krankenhaus - und dennoch glimpflich davon. 

Ein Bild von der Maschine, die sich nach der Landung überschlug.
Ein Bild von der Maschine, die sich nach der Landung überschlug. © Lausitznews.de/Erik-Holm Langhof

Die zweiköpfige Crew eines Kleinflugzeuges hat am Mittwochnachmittag auf einem Feld bei Seifhennersdorf notlanden müssen. Dabei erlitten der 21-jährige Pilot und seine 61-jährige Co-Pilotin aus Deutschland leichte Verletzungen, teilt Philipp Marko von der Polizeidirektion Görlitz mit. Beide kamen ins Krankenhaus.

Vom Flugplatz in Bautzen ist die Maschine gestartet, gemeinsam mit einer weiteren. Im Verband näherten sich beide aus Tschechien, als die eine der anderen Crew gegen 17.45 Uhr plötzlich Probleme meldete. Während der eine Pilot zur Notlandung ansetzte, flog der andere zurück nach Bautzen. "Um die Bergung einzuleiten", wie der Polizeisprecher berichtet.

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Das Flugzeug schließlich prallte auf einem Feld an der Neugersdorfer Straße bei Seifhennersdorf auf. "Dabei ist das Vorderrad abgebrochen, die Maschine überschlug sich", erklärt Marko. Pilot und Co-Pilot konnten sich selbstständig - mit leichten Verletzungen -befreien. 

Währenddessen waren bereits die Rettungskräfte unterwegs. Zuerst landete ein tschechischer Hubschrauber, gefolgt von mehreren Feuerwehrfahrzeugen aus Šluknov und Jiříkov. Dessen Besatzung wiederum verständigte die Rettungsleitstelle auf deutscher Seite. So rückten neben Polizei und Rettungsdienst die Feuerwehren aus  Neugersdorf, Ebersbach und Seifhennersdorf an. Am Ende sei es aber nicht so dramatisch gewesen wie vermutet, sagt der Polizeisprecher.

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Welche Probleme im Flugzeug aufgetreten sind, ist noch nicht bekannt. Ebenso wie die genaue Schadenshöhe. Sie liege aber wohl bei mehreren Tausend Euro, vermutet Marko. Das Polizeirevier Zittau-Oberland hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und befasst sich mit den Umständen, die zum Unfall geführt haben könnten. Das zuständige Luft-verkehrsamt in Braunschweig ist ebenso involviert. Die Untersuchungen dauern an. . Das Flugzeug werde nun durch die Crew der anderen Maschine geborgen, berichtet der Polizeisprecher.

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