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Was August der Starke speiste, ist wieder Trend

Die sächsische Hofküche um 1700 war regional, saisonal und durch und durch bio. Von den Köchen in der Barockzeit können wir noch etwas lernen.

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Der Ernährungshistoriker Josef Matzerath in der Schlossküche im Schlossmuseum des Schloss und Park Pillnitz. Wenn Sachsen an die "Jahrhunderthochzeit" vor 300 Jahren erinnert, dann fällt der Blick auch in die Kochtöpfe der damaligen Zeit.
Der Ernährungshistoriker Josef Matzerath in der Schlossküche im Schlossmuseum des Schloss und Park Pillnitz. Wenn Sachsen an die "Jahrhunderthochzeit" vor 300 Jahren erinnert, dann fällt der Blick auch in die Kochtöpfe der damaligen Zeit. © dpa/Sebastian Kahnert

Von Jörg Schurig

Wenn Sachsen jetzt an die "Jahrhunderthochzeit" von Kurprinz Friedrich August II. und Kaiser-Tochter Maria Josepha vor 300 Jahren erinnert, dann fällt der Blick auch in die Kochtöpfe der damaligen Zeit. Dass man am Hof in Dresden gern fürstlich tafelte, ist genauso bekannt wie der Heißhunger von August dem Starken, dem Vater des Bräutigams. Er wollte mit der Hochzeit den Kaisertitel nach Sachsen holen, was freilich nicht gelang. Doch über die vierwöchigen Feierlichkeiten wurde in ganz Europa geredet. Der Dresdner Hof protzte mit Planetenfesten, Feuerwerk und reichlich Speis und Trank.

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