merken
PLUS

Pirna

Was macht der Ministerpräsident in der Schule?

Sachsens Regierungschef besuchte die Grundschule in Papstdorf. Die Schüler hatten ein wichtiges Anliegen.

Michael Kretschmer (M., CDU) an der Grundschule in Papstdorf zusammen mit Jens Michel (2.v.l.) und Schulleiterin Kerstin Schulze (4.v.l.). Die Schülerinnen Katharina Fischäß (3a) und Theodor Ahlendorf (3b) führten den Ministerpräsidenten durch die Schule.
Michael Kretschmer (M., CDU) an der Grundschule in Papstdorf zusammen mit Jens Michel (2.v.l.) und Schulleiterin Kerstin Schulze (4.v.l.). Die Schülerinnen Katharina Fischäß (3a) und Theodor Ahlendorf (3b) führten den Ministerpräsidenten durch die Schule. © Marko Förster

Michael Kretschmer war am vergangenen Donnerstag nicht nur in der Sächsischen Schweiz unterwegs, um sich mit Wirtschaftsbossen zu treffen. Vor seinen Gesprächen mit Unternehmern in Heidenau machte der Ministerpräsident morgens einen Abstecher nach Papstdorf, an die Grundschule. Die Schüler nämlich hatten ihm einen Brief mit einer dringenden Bitte geschrieben. Nun wollte er mit ihnen persönlich sprechen.

Die Papstdorfer Schüler finden das Außengelände um ihr Schulhaus nicht besonders toll und sehen einigen Verbesserungsbedarf. Vielleicht könnte Sachsens Regierungschef ja helfen, schöne Spielgeräte zu bekommen. „Besonder geworben wurde für den Bau einer Achterbahn“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Michel, der den Ministerpräsidenten begleitete. Beim Rundgang durch die Schule trugen die Schüler auch noch den Ausbau der Schulküche als Wunsch vor.

Rauf auf den Sattel
Rauf auf den Sattel

Fit unterwegs und immer auf der Suche nach etwas Sehenswertem? Auf unserer Themenwelt Fahrrad gibt es ganz viel zu entdecken!

Ein schöneres Schulumfeld, das ist machbar, erklärten Jens Michel und Michael Kretschmer den Schülern – außer vielleicht die Achterbahn, die zwar ein toller, aber nicht so ganz realistischer Wunsch ist. Fürs Neugestalten des Schulhofes gibt es sogar gute Chancen, da die entsprechenden Förderprogramme des Freistaates Sachsen gut mit Geld gefüllt sind. Jedoch ist es das alte Gohrischer Problem: Es fehlen die Anträge der Gemeinde. „Dies haben wir mit der Schulleiterin auch so besprochen“, sagt Jens Michel. „Der Freistaat kann nur mittels Antrag erfahren, was genau vor Ort gewünscht ist.“

Nun muss in Gohrisch diskutiert werden, was gewünscht wird: Neue Schulküche, schicke Außenanlage oder beides. Oder erst einmal die energetische Sanierung des Schulhaus-Giebels, die Bürgermeister Heiko Eggert ins Gespräch brachte? „Nach der Sommerpause werden sich die Gohrischer Verantwortlichen mit mir in Verbindung zum weiteren Vorgehen setzen“, kündigt Jens Michel an.

Für Informationen zwischendurch aufs Handy können Sie sich unter www.szlink.de/whatsapp-regio anmelden.

Und unseren ebenfalls kostenlosen täglichen Newsletter abonnieren Sie unter www.sz-link.de/pirnaheute

Mehr zum Thema Pirna