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Was sagt der SC nach dem Termin?

Letzte Woche stand der Verein vor Gericht, weil der Ex-Fußball- Trainer Thomas Kupper gegen seine Kündigung geklagt hat.

Von Britta Veltzke

Beim SC Riesa ist noch keine Entscheidung darüber gefallen, wie sich der Verein nach der Verhandlung vor dem Arbeitsgericht in Dresden positioniert. Eigentlich wollte sich der Vorstand am vergangenen Freitag zusammenfinden, um den Vorschlag von Richter Ulrich Busch zu besprechen.

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Ex-Fußballtrainer Thomas Kupper hatte gegen seine betriebsbedingte Kündigung geklagt. Im Gericht bestätigte Busch, dass die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde. Der SC hätte die Entlassung vier Monate im Voraus aussprechen müssen.

Beide Seiten können sich nun überlegen, ob sie sich auf einen Vergleich einlassen. Für den Verein würde das eine Zahlung von mehreren Tausend Euro bedeuten. Nach Informationen von Präsident Karl Walluszek waren in der Kürze der Zeit nicht genug Vorstandsmitglieder zusammengekommen, um den Vorschlag zu beraten. Nun wolle man sichheute Vormittag erneut zu einer Besprechung beim SC treffen. „Eine abschließende Position zu dem Vergleich können wir jedoch erst abgeben, wenn wir das Protokoll vom Arbeitsgericht erhalten haben“, so Karl Walluszek weiter. Mit dem Schriftstück aus Dresden rechne er im Laufe dieser Woche.

Stimmen dem richterlichen Vorschlag beide Seiten zu, ist der Rechtsstreit beendet – wenn nicht, treffen sich Thomas Kupper und sein alter Arbeitgeber am 7. Mai wieder im Arbeitsgericht.