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Was tun bei Schulterschmerzen?

Oberarzt Dr. Robert Hofmann informiert morgen in einem öffentlichen Vortrag über Diagnostik und Therapie.

Schulterbeschwerden können – außer einem Unfall – mehrere Ursachen haben. Dazu gehören altersbedingte Abnutzungserscheinungen, Entzündungen, aber auch Spätfolgen einer früheren Operation, die dank der modernen Medizin jetzt einfacher erkannt werden können. Dr. Robert Hofmann, Oberarzt in der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie der Chirurgischen Klinik im Bischofswerdaer Krankenhaus, spricht morgen über Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie bei Schulterbeschwerden. Es ist der letzte Vortrag der Chirurgischen Klinik im Rahmen ihrer öffentlichen Informationsveranstaltungen vor der Sommerpause.

Durch Röntgenaufnahmen, Ultraschall oder eine MRT-Untersuchung können Schulterbeschwerden diagnostiziert werden. Die Oberlausitz-Kliniken arbeiten hier mit niedergelassenen Chirurgen aus der Stadt und der Region zusammen. Die anschließende Therapie baut auf den Untersuchungsergebnissen auf. Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von konventionellen Formen, etwa der Physiotherapie und dem Verabreichen von Schmerzmitteln, bis hin zu operativen Eingriffen. Nicht in jedem Fall muss das gesamte Schultergelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt werden. „Wo es möglich ist, ersetzen wir Teile des Gelenkes, vor allem bei jüngeren Patienten“, sagt Dr. Robert Hofmann. Zu den jüngeren Patienten gehören Leute, die Anfang oder Mitte 50 sind. Das Gros der Patienten, die wegen Schulterbeschwerden im Bischofswerdaer Krankenhaus aufgenommen werden, sind jedoch 70 Jahre und älter. In jedem Fall geht es darum, ihnen durch die Behandlung wieder ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität im Alltag zurückzugeben. (SZ/ir)

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Der Vortrag beginnt morgen 17 Uhr im Konferenzsaal des Krankenhauses Bischofswerda, Kamenzer Straße 55. Die Teilnahme ist kostenfrei.