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Was tun, wenn’s eng wird?

Ob von Dürrhennersdorf nach Ebersbach oder von Ebersbach nach Kottmarsdorf– die Straßen sind eng. Gefühlt werden sie noch viel enger, wenn Autos im Gegenverkehr aufeinandertreffen. Dann rücken die Bäume rechts bedrohlich nah und links der Außenspiegel des entgegenkommenden Fahrzeuges.

© SZ Thomas Knorr

Von Matthias Klaus

Ob von Dürrhennersdorf nach Ebersbach oder von Ebersbach nach Kottmarsdorf – die Straßen sind eng. Gefühlt werden sie noch viel enger, wenn Autos im Gegenverkehr aufeinandertreffen. Dann rücken die Bäume rechts bedrohlich nah und links der Außenspiegel des entgegenkommenden Fahrzeuges. Und der Asphalt am Straßenrand ist viele Zentimeter höher, als der Seitenstreifen.

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Immer im Sommer kündet eine Staubfahne davon: Ein Fahrzeug ist einem entgegenkommenden ausgewichen und auf den unbefestigten Seitenstreifen geraten. Das ist teils unangenehm, weil das Mobil urplötzlich in eine Schräglage geht – nichts für sensible Gemüter

An Straßen wie zwischen Ebersbach und Kottmarsdorf liegt der Seitenstreifen jedoch teils mehr als drei Zentimeter tiefer. Das kann für Autofahrer gefährlich werden oder das Fahrzeug beschädigen. „Reicht die Fahrbahnbreite nicht aus oder muss das Auto doch

Wer aber hält an, wer nicht, wer weicht aus, wer bleibt in der Spur? „Da hilft ein Blick in die Straßenverkehrsordnung und der gesunde Menschenverstand“, sagt Thomas Knaup, Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Defensiv und mit gegenseitiger Rücksichtnah

Nun kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, denn die Autos von heute sind zum Teil deutlich breiter als ihre Vorgängermodelle. Der VW Golf etwa ging von der ersten Baureihe bis heute um 17 Zentimeter auseinander. Aus technischer Sicht gebe es keine Notwendi