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Was wird mit dem Zillerdenkmal?

Die Metalltafel im Lößnitzgrund ist in schlechtem Zustand. Eine Lösung wird gesucht.

Weder den Touristen noch den Radebeulern selbst könne der Anblick der verrosteten Metalltafel am Zillerdenkmal im Lößnitzgrund zugemutet werden, sagte Jürgen Hartmann von den Freien Wählern kürzlich im Stadtrat.

Das Gelände rund um das Denkmal sei zwar in Ordnung, doch die Aufschrift auf der Metallplatte inzwischen kaum noch lesbar. Er habe sich schon selbst gekümmert, damit die Tafel gereinigt wird, so Hartmann. Allerdings bleibt die große Frage, ob die Buchstaben noch zu erkennen sind, wenn der Rost entfernt wurde. Als beste Lösung nannte er, die total verrostete Tafel abzubauen und eine neue zu gestalten. Die Anregung wird aufgenommen, hieß es aus der Stadt. Als eine Idee fürs Kulturamt, das sich in diesem Jahr mit dem Weltkriegsdenkmal vor der Friedenskirche beschäftigt.

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Das Denkmal für Moritz Ziller befindet sich am Wanderweg entlang des Lößnitzbachs. Es steht in einer halbrunden Nische, zu der auch zwei Sitzbänke gehören. Auf der Metallplatte findet sich die Inschrift: „Zum Gedenken an den Baumeister Moritz Ziller, Begründer des Verschönerungsvereins, erbaut 1898“. (SZ/IL)