merken

Löbau

Was wusste der Löbauer vom Falschgeld?

Ein Mann hat 50-Euro-Scheine von einem Freund erhalten. Von der Herkunft der "Blüten" will er nichts gewusst haben. Das sieht sein Kumpel vor Gericht anders.

Symbolbild. © Peter Steffen/dpa

Ein 31-jähriger Löbauer ist vom Zeugen zum Angeklagten geworden, der sich nun wegen der mehrfachen Geldfälschung vor dem Zittauer Amtsgericht verantworten musste. Doch dieser behauptete, sein jahrelanger Rothenburger Freund habe ihm aus reiner Nächstenliebe unter die Arme greifen wollen und deshalb uneigennützig Geld geliehen, sogar mit Schuldenerlass. Dass es sich dabei um "falsche Fünfziger" - bestellt im Darknet - handelte, wusste er angeblich nicht. Der Rothenburger ist inzwischen gesondert rechtskräftig verurteilt, machte in seinem eigenen Prozess aber völlig andere Angaben. Er war damit zu einer Schlüsselfigur geworden. So entschied sich das Gericht für eine neue Hauptverhandlung, um ihn als Zeugen zu hören.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Angebot

Vorteilsangebot

  • Sofortiger Zugriff auf alle Inhalte
  • Flexibel monatlich kündbar
  • Informiert auf allen Geräten

6,90€/mtl.

statt 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden