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Wasserversorgung der Stadt setzt auf Mitwirkung der Bürger

Ab 15. April ist es wieder so weit. Dann werden die Radebeuler Bürger einen Monat lang Zeit haben, die Zählerstände ihrer Wasserzähler abzulesen und an die Wasserversorgung und Stadtentwässerung Radebeul GmbH Radebeul (WSR) zu übermitteln.

Ab 15. April ist es wieder so weit. Dann werden die Radebeuler Bürger einen Monat lang Zeit haben, die Zählerstände ihrer Wasserzähler abzulesen und an die Wasserversorgung und Stadtentwässerung Radebeul GmbH Radebeul (WSR) zu übermitteln. Das kann telefonisch unter der Rufnummer 8301090 oder per Fax, Nummer 8305435, geschehen. Im Internet kann auch ein entsprechendes Formular heruntergeladen werden.

„Letztes Jahr haben wir erstmals um die Mitwirkung der Bürger bei der Ablesung gebeten“, sagt Kristin Eilke, kaufmännische Leiterin der WSR. In den Jahren davor sind die Mitarbeiter noch persönlich in jedes einzelne Grundstück gegangen, um vor Ort den Wasserverbrauch abzulesen. In Radebeul leben jedoch viele Erwerbstätige, die tagsüber nicht zu Hause sind. Dementsprechend oft kamen die WSR-Mitarbeiter nicht an die Wasserzähler heran und mussten unverrichteter Dinge wieder umkehren. „Die positive Resonanz unserer Kunden im vergangenen Jahr und die hohe Rücklaufquote der Selbstablesungen haben uns darin bestärkt, auch künftig auf die selbstständige Ablesung durch die Radebeuler zu setzen“, berichtet Kristin Eilke sichtlich erfreut.

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Und wenn jemand überhaupt nicht weiß, wo er seinen Wasserzähler finden kann? Oder, wenn der Zugang zum Messgerät problematisch ist? „Kein Problem“, beruhigt die WSR-Managerin. „Für diesen Personenkreis bieten wir natürlich auch weiterhin den Service durch unsere Mitarbeiter an.“ Ebenfalls unter der Telefonnummer 8301090 kann ein Termin ausgemacht werden, an dem ein Mitarbeiter zum Ablesen ins Haus kommt. Mit diesem Angebot will die WSR insbesondere ältere und gebrechliche Bürger erreichen, für die die Selbstablesung zu einer unüberwindbaren Hürde geworden ist.

Damit die Wasserrechnungen pünktlich erstellt werden können, bittet die WSR um exakte Zählerstandsübermittlung innerhalb des vorgesehenen Zeitraums. Und was ist, wenn jemand es total verschwitzt, seinen Zählerstand zu melden, muss er dann mit einer Schätzung rechnen? Kristin Eilke: „Ganz so schlimm ist es nicht. Eine Schätzung wird wirklich nur dann durchgeführt, wenn gar nichts mehr geht.“ Bevor es aber so weit kommt, werden vergessliche Kunden von den WSR-Mitarbeitern persönlich kontaktiert und an die Ablesung erinnert. „Das wird aber nur in wenigen Fällen nötig sein.“ (kd)