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Weiber am Stammtisch mit Helma Orosz

In der Villa Salzburg trafen sich Unternehmerinnen. Dabei war auch die OB.

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Von Nadja Laske

Punkte oder Stempel, Coupons oder Karte – Hauptsache Rabatte. Womit Firmen wann und wie am besten ihre Kunden binden, darüber sprach die Marketing-Expertin und Buchautorin Alexandra Ranzinger beim Weiberstammtisch von Viola Klein. Die Unternehmerin hatte zu einem Abend auch mit Frauen, die nicht zu den gut 30 Mitgliedern des Netzwerkes gehören, eingeladen. Den größten Bonus-Punkt verdiente Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz. Nach langer Zeit saß sie wieder inmitten der Weiber. Von Anfang an ist sie offen mit ihrer Krebserkrankung umgegangen. Nun hatte sie den Wunsch, auch den Gästen des Abends zu berichten, wie es um sie steht und welche Pläne sie hat. Zwei große Untersuchungen stehen an. Wenn diese „OB“, das heißt ohne Befund seien, bereite sie ihre Rückkehr ins Rathaus vor.

Viel Kraft kostete sie der Krebs, viel Kraft bekam sie auch gespendet: aus dem Kreis der Unternehmerinnen, von Kollegen und vielen Dresdnern. Wie wichtig es sei, Halt zu haben und ihn, trotz Stress und Erfolgsdruck, auch anderen zu geben, das legte sie den Frauen am Stammtisch ans Herz. Deren regelmäßige Treffen dienen eben diesem Schulterschluss, beruflich wie privat. „Ohne ein festes Netzwerk kommen Frauen viel weniger gut voran“, davon ist auch Viola Klein überzeugt.