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Weickersdorfer schwärmen noch jetzt von ihrem Dorffest

Es war das erste große Fest im Ort nach acht Jahren. So lange soll es bis zum nächsten nicht dauern.

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Martin Voigt kann sich kaum vorstellen, woanders zu wohnen. Das Leben mache Spaß in Weickersdorf, sagt der junge Mann. Einer, der selbst viel tut für sein Dorf. Er arbeitet im Ortschaftsrat, setzte sich für den Bau des Spielplatzes ein und gehörte zum Festkomitee für das diesjährige Dorffest. Besonders der Zusammenhalt unter den 270 Einwohnern gefalle ihm, sagt Martin Voigt. Denn wenn etwas anliege, würden alle an einem Strang ziehen – so wie beim Dorffest in diesem Sommer. Elf Weickersdorfer gehörten zum Festkomitee; rund 90 packten mit an.

Jetzt sagten die Organisatoren allen Helfern Dankeschön, indem sie zu einem gemütlichen Abend in das Bürgerhaus eingeladen haben. Es gab zu essen und zu trinken. Außerdem wurde mit einem Video an das dreitägige Fest im September erinnert. Elfi Müller schwärmt gleichermaßen von dem Dorffest und dem Dankeschön-Abend. „Das Festkomitee dankte allen Helfern – aber wer dankt dem Festkomitee?“, schrieb sie in einem Brief an die SZ. Aus eigener Erfahrung wisse sie, was es bedeutet, ein Fest vorzubereiten – „man ist pausenlos im Einsatz“. Deshalb möchte sie im Namen der Weickersdorfer und ihrer Gäste dem Festkomitee danken.

Zwischen dem jüngsten und dem vorangegangenen Dorffest lagen acht Jahre. So lange wollen die Weickersdorfer nicht bis zum nächsten Dorffest warten. „Es könnte vielleicht in drei Jahren stattfinden“, sagt Martin Voigt. Im neuen Jahr stehen zunächst Fasching und eine Weinverkostung auf dem Programm. (seb/SZ)