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Weiden an der Röder zurückgeschnitten

Großenhain/Bauda. Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen hat gestern am Ufer der Großen Röder mit dem Gehölzschnitt begonnen. Oberhalb der Mühle Bauda werden auf einer Länge von etwa 500 Metern die Weiden zurückgeschnitten und mit Weidenstecklingen neue Bäume gepflanzt.

Großenhain/ Bauda. Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen hat gestern am Ufer der Großen Röder mit dem Gehölzschnitt begonnen. Oberhalb der Mühle Bauda werden auf einer Länge von etwa 500 Metern die Weiden zurückgeschnitten und mit Weidenstecklingen neue Bäume gepflanzt. Die Flussmeisterei Riesa führt diese Arbeiten zur Gewässerunterhaltung durch. Sie sollen bis Weihnachten beendet sein. Die Große Röder ist von der Einmündung des Steinbachs (Talsperre Wallroda) an ein Gewässer erster Ordnung.

Für ihre Unterhaltung ist die Landestalsperrenverwaltung mit ihren Flussmeistereien zuständig. Sie sorgen dafür, dass das Wasser in den Flüssen ungehindert abfließen kann. Dazu gehört auch das Pflanzen und Pflegen von Ufergehölzen. Die Weiden an der Großen Röder werden daher in regelmäßigen Abständen bis auf den Stock zurückgeschnitten. Sie treiben im nächsten Jahr wieder aus und helfen, zusammen mit den neu gepflanzten Stecklingen, das Ufer zu sichern. Auf diese Weise bleiben die naturnahen Strukturen am Fluss erhalten.

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Arbeiten zum Gehölzschnitt dürfen nur in den Wintermonaten durchgeführt werden, um die Vögel während der Brutzeit nicht zu stören. Dafür ist eine Fällperiode in der vegetationsarmen Zeit von Anfang Oktober bis Ende Februar eines jeden Jahres vorgesehen. Die Arbeiten sind mit der zuständigen unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. (SZ)