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Weißwasser

Weihnachten im Hochsommer

In Weißwasser wird am Konzept zum Telux-Weihnachtsmarkt 2019 gearbeitet. Dafür sind Ideen der Bürger gefragt.

Noch ist Weihnachten weit weg. Veranstalter von Weihnachtsmärkten müssen jedoch schon in den Sommermonaten mit der Vorbereitung beginnen.
Noch ist Weihnachten weit weg. Veranstalter von Weihnachtsmärkten müssen jedoch schon in den Sommermonaten mit der Vorbereitung beginnen. © Archivfoto: Gernot Menzel

Von Sabine Larbig

Weißwasser. Gedanklich ist Timo Schutza schon bei Glühwein, gebrannten Mandeln, Heizstrahlern und Weihnachtsbäumen. Nicht, weil er den aktuellen Hochsommer mit Sonne, Strand und kühlen Getränken nicht mag. Timo Schutzas weihnachtliche Gedankenspiele haben einen anderen Grund.

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„Die Zeit rennt. In sechs Monaten ist bereits Dezember. Das bedeutet, dass dann wieder die Zeit der Weihnachtsmärkte ist. Um so einen Markt vorzubereiten, müssen die Planungen im Sommer beginnen“, begründet der Cheforganisator von den Veranstaltern Stadtverein, mobile Jugendarbeit und Soziokultur in Weißwasser. Die Vereine planen auch in diesem Jahr wieder einen „Weihnachtsmarkt in der Glasmacherstadt“, der wie im Vorjahr auf dem Telux-Gelände stattfinden und zu einer traditionellen Veranstaltung in der Stadt werden soll. Selbst, wenn es anderswo in Weißwasser weitere Weihnachtsmärkte und Veranstalter geben sollte.

Da laut Schutza gerade ein Weihnachtsmarkt von Inhalten „und nicht allein von Bratwurst und Glühwein“ lebt, befinden sich die Glasmacherstadt-Veranstalter bereits in der Planungsphase. In die wollen sie diesmal möglichst viele Bürger mit ihren Ideen, Angeboten und Wünschen einbeziehen. Um das zu erreichen, laden die Macher am 25. Juni in der Hafenstube auf dem Telux-Gelände zu einem ersten Treffen aller Beteiligten und interessierter Bürger und Mitstreiter ein.

„Wir werten an diesem Tag den Markt vom Vorjahr inklusive Kritiken und Änderungswünschen offiziell aus und hoffen gleichzeitig, dass viele an der Gestaltung des diesjährigen Marktes interessierte Bürger, Vereine, Helfer, Mitmacher teilnehmen und uns beim Treffen ihre Ideen, Vorschläge und Wünsche mitteilen“, sagt Timo Schutza.

Erhofft und gesucht werden beispielsweise Vorschläge für kreative, interessante und neue Kinderangebote oder außergewöhnliche Händler- und Verpflegungsstände sowie Themen für Ausstellungen im großen Saal. „Ob Lego, Eisenbahn oder andere Dinge, wir haben viel Platz im Saal und sind offen für Tipps und Anregungen“, so der Cheforganisator. Freuen würde es ihn und alle Mitstreiter ebenfalls, wenn sich kommenden Dienstag auch Glasmacher, Glasschleifer, Glasgestalter oder andere Handwerker oder Hobbykünstler einfinden, die passende Angebote zum Thema Weihnachten in der Glasmacherstadt haben oder Kontakte zu entsprechenden Anbietern und Ausstellern vermitteln können. „Abgesehen davon wäre es sehr schön, wenn auch Bürger am Vorbereitungstreffen teilnehmen, die uns bei Aufbau, Durchführung und Abbau des Weihnachtsmarktes unterstützen möchten und können“, bekennt Timo Schutza.

Fest steht bereits, dass es beim Weihnachtsmarkt in diesem Jahr im Außengelände zahlreiche Verkaufsstände aus Holz geben wird, die auch in den kommenden Jahren weiter genutzt werden. Möglich macht es ein soziales Mikroprojekt im Rahmen von „Jugend stärken“, welches bei der mobilen Jugendarbeit angesiedelt ist. Hier werden Jugendliche in den nächsten Wochen die Markthütten bauen, damit Besucher des Weihnachtsmarktes in der Glasmacherstadt auch im Außenbereich des Veranstaltungsgeländes ein wirklich weihnachtliches Flair vorfinden.

Vorbereitungstreffen für den „Weihnachtsmarkt in der Glasmacherstadt“ 2019:
25. Juni, 18.30 Uhr, in der „Hafenstube“ auf dem Gelände der Telux in Weißwasser