merken
PLUS

Weißeritztal-Kliniken bei Diabetes-Behandlung sachsenweit spitze

Diabetes ist die Volkskrankheit Nummer eins. Die Behandlung von Patienten läuft in Freital mit Auszeichnung.

Von Matthias Weigel

Die Weißeritztal-Kliniken haben ihr Gütesiegel für die Behandlung von Diabetes-Patienten verteidigt. Damit bleibt die Klinik in Freital das einzige Akutkrankenhaus in Sachsen mit dieser Anerkennung. Bundesweit tragen derzeit lediglich 50 von 2 000 Kliniken diese Auszeichnung, teilt Sprecherin Heike Klameth mit.

Anzeige
Konzerte und Rabatte bis 23 Uhr in der Centrum Galerie
Konzerte und Rabatte bis 23 Uhr in der Centrum Galerie

Zum Late Night Shopping am 1. Oktober kann man in der Centrum Galerie nicht nur tolle Schnäppchen machen, sondern auch Kultur erleben.

Diabetes ist die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland. Sechs Millionen Menschen sind betroffen. Sie brauchen fachübergreifende Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken oder Praxen. Vor allem die Zahl der Menschen, die an Diabetes Typ 2 („Altersdiabetes“) leiden, steigt in Deutschland rasant. Diese Erkrankung verursacht häufig zunächst keine Beschwerden, führt unbehandelt für die Betroffenen jedoch zu ernsten Folgeerkrankungen. Denn ein erhöhter Blutzucker schädigt die kleinen und großen Gefäße. Es kann zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputationen oder Erblindungen kommen. Durch eine gute medizinische Betreuung lassen sich diese Folgeerkrankungen vermeiden.

Um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft die Einrichtungen. Die Weißeritztal-Kliniken haben dabei über die Basisanerkennung hinaus eine Anerkennung als „Diabetologikum“. Damit können Patienten sicher sein, dass sie optimal behandelt werden. Um zertifiziert zu werden, wird nicht nur alles nach den strengen Leitlinien überprüft, sondern muss die Einrichtung Erfahrung nachweisen, das heißt, pro Quartal 200 Patienten mit Diabetes Typ 2 und/oder 50 Patienten mit Diabetes Typ 1 (genetisch bedingt, auch „Jugenddiabetes“) leitliniengerecht, behandelt haben. Das gilt für den ambulanten Bereich. Im stationären Bereich beziehen sich diese Zahlen auf ein komplettes Jahr, so die Kliniken.

„Die Zertifizierung zeigt uns und unseren Patienten, dass unsere Behandlung in allen Bereichen – Therapie, Beratung und Schulung – den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Das bringt unseren Patienten Sicherheit und ist für uns und unser Team zugleich eine Anerkennung für die täglich zu leistende Arbeit“, sagt Chefarzt Dr. Matthias Weck.