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Weißes Pulver im Verwaltungsgericht

Leipzig. Beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Entdeckung eines verdächtigen weißen Pulvers gestern einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. In der Poststelle sei beim Durchleuchten aufgefallen, dass ein Brief eine pulverartige Substanz enthielt, hieß es.

Leipzig. Beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Entdeckung eines verdächtigen weißen Pulvers gestern einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. In der Poststelle sei beim Durchleuchten aufgefallen, dass ein Brief eine pulverartige Substanz enthielt, hieß es. Der Brief sei allerdings verschlossen gewesen und von Feuerwehrleuten in einem Spezialbehälter weggebracht worden. Bei der Aktion wurde niemand verletzt.

Auch das Gebäude musste nicht evakuiert werden. Das Gericht arbeite normal weiter, hieß es. Die jetzt gefundene Substanz wird in der Landesuntersuchungsanstalt analysiert, was aber einige Zeit dauern kann. Bei der rund zweistündigen Aktion waren unter anderem etwa 40 Feuerwehrleute im Einsatz.

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Bereits vor zwei Monaten, am 18. Februar, hatte es einen ähnlichen Einsatz beim obersten deutschen Verwaltungsgericht gegeben. Auch damals hatte ein Mitarbeiter der Poststelle in einem an das Gericht adressierten A 5-Briefumschlag ein unbekanntes weißes Pulver entdeckt, was zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt hatte. Das Pulver hatte sich nach der Analyse als harmlos erwiesen. Der betreffende Mitarbeiter war jedoch vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik gebracht worden. (dpa)