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Weißiger Oberschüler sehen keine Transportprobleme

Nach Kritik von Eltern melden sich jetzt die Betroffenen. Sie sehen die Sache anders.

Ein alter Bus mit vielen Mängeln, zu knappe Ankunftszeiten, keine Betreuung während der Freistunden – die Liste der Kritik war lang, die Eltern von Kindern der Weißiger Oberschule an Ortsvorsteherin Daniela Walter gerichtet hatten. Sie wurde öffentlich während der Ortschaftsratssitzung vorgetragen und bezieht sich auf die Fahrt zur Auslagerungsschule und dem Unterricht in Seidnitz.

Doch nun meldet sich Eva Schmidt zu Wort, die Sprecherin der Klasse 9 a. „Viele von den Vorwürfen stimmen nicht“, sagt sie gegenüber der SZ. So seien immer Lehrer anwesend, wenn die Schüler der Klassen fünf bis sieben eine Freistunde hätten und dabei Hausaufgaben machten. Von den älteren Jahrgängen würde dies oft nicht gewünscht. „Auch der Busverkehr klappt wirklich gut. Klar gab es mal einen alten Bus. Aber der wurde repariert und gesäubert, als wir uns beschwert haben“, sagt Eva Schmidt.

Wer den Pfennig nicht ehrt

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Nachmittags seien die älteren Schüler nach der siebten Stunde meist gegen 15.15 Uhr zu Hause. Das sei nur eine halbe Stunde später als in Weißig, so Schmidt. Auch die stellvertretende Schulleiterin Gabriele Hecker meldet sich zu Wort. Sie versteht nicht, warum die Eltern sich mit ihren Sorgen nicht an die Schulleitung gewandt haben. „Wenn es in Einzelfällen Probleme gibt, kann man die sofort klären“, sagt Hecker. Am Weg zur Schule lasse sich nichts ändern. „Aber wir versuchen, den Schülern keine Hausaufgaben von einem Tag auf den anderen aufzugeben, damit sie am Nachmittag noch Freizeit haben“, so Hecker. Irritiert zeigte sich die Schulleitung über eine Bemerkung von Ortschaftsrat Hans-Jürgen Behr (CDU). Er wunderte sich, dass Schulleiterin Silvia Förster nicht zur Ortschaftsratssitzung anwesend war. Sie war allerdings von der Ortschaft nicht mal eingeladen worden. (SZ/kh)

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