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Weitere Hürde genommen

Wiederaufbau. Der vom RP geforderte Nachweis über die Wirtschaftlichkeit der Weißeritztalbahn liegt jetzt vor.

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Von Domokos Szabó

Es war knapp, aber es hat noch geklappt: Die BVO Bahn GmbH und der Verkehrsverbund Oberelbe haben am Freitag, dem letzten Tag der ihnen gesetzten Frist, einen Wirtschaftlichkeitsnachweis für den künftigen Betrieb der Weißeritztalbahn vorgelegt. Das bestätigte die stellvertretende Sprecherin des Regierungspräsidiums Dresden (RP), Grit Birner. Das RP hatte das Papier bereits Anfang 2006 gefordert. Es enthält Angaben zum Zuschussbedarf des laufenden Betriebs und ist eine Voraussetzung für die Auszahlung von Wiederaufbau-Fördermitteln. Wie bekannt, stellen Bund und Land jeweils zehn Millionen Euro für die flutzerstörte Strecke zur Verfügung.

Vereinbarung erst im Herbst

Nach den Worten von Verkehrsverbunds-Sprecher Axel Bergmann lag es an der Komplexität des Themas, dass die Unterlagen nicht schon früher eingereicht wurden. BVO-Chef Roland Richter betonte: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Neben dem Wirtschaftlichkeitsnachweis verlangte das RP auch einen Verkehrsvertrag zwischen Verkehrsverbund (Besteller der Leistungen) und der BVO als Betreiberin der Strecke. Die Vereinbarung soll Bergmann zufolge auf einer Sondersitzung des Verkehrsverbundes im September bestätigt werden. Vorbehaltlich der Zustimmung des RPs könnten die Arbeiten noch im gleichen Monat beginnen. Demnächst werden die Ausschreibungen vorbereitet.

Auf dem Abschnitt Freital-Hainsberg – Dippoldiswalde sollen noch 2007 die ersten Loks wieder Rollen, bis August 2008 ist der Wiederaufbau bis Kipsdorf geplant.