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Weiterer Ausbau der Feuerwehrschule

Der dritte Bauabschnitt schafft 32 zusätzliche Lehrgangsplätze und soll Wartezeiten verkürzen.

Von Uwe Schulz

Der dritte Bauabschnitt der Landesfeuerwehrschule Sachsen in Nardt ist offiziell gestartet. In den ersten beiden Abschnitten wurde für die neuen Lehr- und Verwaltungsgebäude, Mensa, Unterkünfte, Fahrzeughalle und ordentliche Übungsanlagen bereits 24 Millionen Euro investiert. Jetzt steckt der Freistaat weitere drei Millionen Euro in den Standort.

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Dafür entsteht ein U-förmiges, überwiegend zweigeschossiges Gebäude, das drei neue Seminarräume und 32 Appartements für Lehrgangsteilnehmer haben wird, eines davon barrierefrei. In den nächsten Wochen wird an der Gründung und der Bodenplatte gearbeitet. Wenn die Witterung mitspielt, steht im April der Rohbau. Zum Jahresende soll die Übergabe des Objektes mit seinen rund 750 Quadratmetern Nutzfläche vom für solche Baumaßnahmen im Freistaat zuständigen Sächsischen Immobilien- und Baumanagement an das Innenministerium erfolgen. Durch die Baumaßnahme wird die Kapazität der Landesfeuerwehrschule von 125 auf künftig 157 Lehrgangsplätze erhöht. Damit sollen die Wartezeiten der Feuerwehrleute auf freie Schulungsplätze verkürzt werden.

In der Bausumme enthalten ist auch der Bau eines Blockheizkraftwerkes, das die Nebenkosten der Anlage senken und die bisherige Heizung zum Winter 2014/15 ablösen soll. Damit könnte es passieren, dass in Nardt der dritte Bauabschnitt eher fertig wird, als der zweite. Denn das große Brandübungshaus ist bislang nur geplant, muss erst noch gebaut werden. Bis dahin dient ein Spezialcontainer weiter als Übungsstätte.