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Welcher Kandidat darf’s sein?

Vier Bewerber wollen Manfred Elsner als Ratschef beerben. Dabei heißt es: Jung gegen Alt.

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Von Katarina Gust

So viele Anwärter auf den Bürgermeisterstuhl in Neustadt gab es lange nicht. Zuletzt vor neun Jahren, als sich Amtsinhaber Dieter Grützner in den Ruhestand verabschiedete. Dieses Jahr gibt es nun eine ganz ähnliche Situation. Noch-Bürgermeister Manfred Elsner tritt ebenfalls von seinem Posten zurück. Und macht den Weg frei für einen neuen Stadtchef.

Der 54-jährige Leiter des ASB-Pflegeheims hält sich mit Wahlversprechen zurück. Ein Beispiel für den geradlinigen und aufrichtigen Politikstil des Langburkersdorfers. Kowalow, der verheiratet ist und drei Kinder hat, setzt zudem auf seine Sozialkompetenz.
Der 54-jährige Leiter des ASB-Pflegeheims hält sich mit Wahlversprechen zurück. Ein Beispiel für den geradlinigen und aufrichtigen Politikstil des Langburkersdorfers. Kowalow, der verheiratet ist und drei Kinder hat, setzt zudem auf seine Sozialkompetenz.
Der 42-jährige Angestellte einer Versicherung gehört zu den Überraschungskandidaten. Sieben Jahre hat er den SSV Neustadt geleitet, einen der größten Vereine der Stadt. Töppel, der verheiratet ist und einen Sohn hat, ist deshalb vielen Neustädtern ein Beg
Der 42-jährige Angestellte einer Versicherung gehört zu den Überraschungskandidaten. Sieben Jahre hat er den SSV Neustadt geleitet, einen der größten Vereine der Stadt. Töppel, der verheiratet ist und einen Sohn hat, ist deshalb vielen Neustädtern ein Beg
Der Gymnasiallehrer ist mit 32 Jahren der jüngste und wohl auch der unerfahrenste Bewerber. Besonders zurückhaltend ist er deshalb nicht. Das schreckt ihn jedoch nicht ab. Der Neustädter, der fest liiert ist, sprüht vor Selbstbewusstsein und scheut sich n
Der Gymnasiallehrer ist mit 32 Jahren der jüngste und wohl auch der unerfahrenste Bewerber. Besonders zurückhaltend ist er deshalb nicht. Das schreckt ihn jedoch nicht ab. Der Neustädter, der fest liiert ist, sprüht vor Selbstbewusstsein und scheut sich n

Auf dieses Amt haben es vier Bewerber abgesehen: die beiden Neustädter Stadträte Christian Kowalow (FDP) und Peter Mühle (NfN) sowie Andreas Töppel und Ronny Friebe, die als parteilose Kandidaten antreten. Inhaltlich unterscheidet sich ihr Wahlprogramm kaum. Sie alle wollen die lokale Wirtschaft fördern und dadurch mehr Arbeitsplätze nach Neustadt holen. Auch neuen Wohnraum zu schaffen hat bei allen Priorität. Dennoch unterscheiden sich die vier Kandidaten, vor allem altersmäßig. Ronny Friebe (32) und Andreas Töppel (42) wollen einen Generationenwechsel herbeiführen, auch wenn sie kommunalpolitisch bislang eher blass blieben. In Sachen Kompetenz sind die beiden etablierten Stadträte kaum zu schlagen. Mühle ist seit 1990 im Stadtrat aktiv, ist aktuell Vize-Ratschef. Kowalow hat als Amtsverweser der Gemeinde Hohwald bereits Bürgermeisterluft geschnuppert. Die beiden dürften deshalb als klare Favoriten gelten.

Trotzdem ist es eher unwahrscheinlich, dass am 7. Juni einer der vier die absolute Mehrheit der abgegebenen Wählerstimmen holt. Ein zweiter Wahlgang am 28. Juni ist deshalb wahrscheinlich. Dann genügt die einfache Mehrheit, um Manfred Elsner nachzufolgen. Archivfotos: Zschiedrich (2), Unger (2)