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Wenig Neues, dafür aber schneller

Ab 28. Mai gibt es bei der Bahn einen neuen Fahrplan. Einschneidende Änderungen auf den Strecken Görlitz - Horka - Niesky, Leipzig - Hoyerswerda - Görlitz und Cottbus - Görlitz wird es gegenüber dem gegenwärtigen Fahrplan jedoch nicht geben.

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Ab 28. Mai gibt es bei der Bahn einen neuen Fahrplan. Einschneidende Änderungen auf den Strecken Görlitz - Horka - Niesky, Leipzig - Hoyerswerda - Görlitz und Cottbus - Görlitz wird es gegenüber dem gegenwärtigen Fahrplan jedoch nicht geben. Georg Janetzki, Geschäftsführer des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON), spricht lediglich von punktuellen Veränderungen innerhalb des Landkreises. So sieht das im Einzelnen aus:
Cottbus - Weißwasser - Görlitz. Die Regionalexpresszüge, die für die vor einem Jahr weggefallenen zwei Interregio-Zugpaare eingesetzt wurden, haben sich anscheinend bewährt. Sie sollen auch im neuen Fahrplanjahr weiter fahren. Zwei Interregio-Zugpaare bleiben sowieso. Verbessert werden konnte das Angebot der Regionalbahn auf der gleichen Strecke. Aller zwei Stunden in einem leicht zu merkenden Takt sollen die Züge fahren. In Cottbus bestehen grundsätzlich kurze Übergangsmöglichkeiten in bzw. aus Richtung Berlin. Zwischen Cottbus und Görlitz wurden streckenweise auch die Gleise in Ordnung gebracht. Das bringt zusätzlich Fahrzeiteinsparungen von mindestens zehn Minuten.
Niesky - Horka - Görlitz. Auf dieser Regionalbahnstrecke soll es keine Änderungen geben. In Horka bestehen auch weiterhin fast immer gute Anschlussmöglichkeiten in bzw. aus Richtung Cottbus und Berlin. Das so genannte "Ferkel-Taxi" zwischen Niesky und Horka fährt wie bisher unverändert weiter.
Leipzig - Falkenberg - Hoyerswerda - Niesky - Görlitz. Hier gibt es zwei bemerkenswerte Neuerungen: Ab dem neuen Fahrplan werden Kodersdorf, Petershain und Uhyst zu den Orten gehören, an denen die Bahn hält. Die Züge werden auch ab dem Fahrplanwechsel zwischen Leipzig und Görlitz nicht mehr so lange brauchen. Der Grund dafür: Der halbstündige Halt in Falkenberg für das Umspannen der Loks entfällt in Zukunft, da in Hoyerswerda gewechselt wird. Die Züge sollen dann etwa drei Stunden 40 Minuten für die gesamte Strecke benötigen; gegenwärtig können es schon mal viereinhalb Stunden sein.
Seit dem 1. Dezember 1999 ist der ZVON Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs der Region. Das heißt, er ist für Planung, Organisation und Bestellung von Leistungen auf den Regionalstrecken verantwortlich. Dafür stehen ihm 70 Millionen Mark Regionalisierungsmittel des Bundes zur Verfügung. Bis zum Fahrplanwechsel 2002 ist der Leistungsauftrag jetzt festgeschrieben. Große Änderungen gegenüber jetzt soll es keine geben. Sie beschränken sich auf einige wenige Verbesserungen wie zum Beispiel bessere Anschlüsse oder etwas verkürzte Fahrzeiten. An der Tatsache, dass die Bahn regional zu langsam ist, ändert das nichts. Zu oft noch sind die Gleise in einem bemitleidenswerten Zustand. (SZ/cw)

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