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Weniger Hundehaufen-Ärger

Chefs von Ordnungsamt und Polizei geben Bericht über Sauberkeit und Sicherheit in Radebeul.

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Von Peter Redlich

Gleich mehrere gute Nachrichten hatten gestern Abend die Leiter vom Radebeuler Ordnungsamt und vom Polizeirevier für die Stadträte parat. Michael Karlshaus betonte, dass die Stadt zunehmend sauberer geworden sei.

Hundehaufen seien kaum noch das Problem. Auch rund um die Containerstandortplätze sieht es nicht mehr wüst aus, seit zum einen die Papiertonne bei jedem selbst steht und zum anderen täglich bis zu zehn Ein-Euro-Jobber dem Bürger seinen Dreck wegräumen. Ganzen zwei Fälle mit notorischen Nicht-Aufräumern habe die Stadt in diesem Jahr nachgehen müssen, so Ordnungsamtsleiter Karlshaus.

Immer wieder allerdings, sagt der Amtsleiter, müssten die mit Zangen und Tüten bestückten Helfer dort aufräumen, wo sich Jugendliche abends und nachts treffen. Unrat und Scherben werden vor allem von Orten wie dem Rosa-Luxemburg-Platz, dem Gratsteg und der Paul-Gerhard-Straße aufgesammelt. Vier bis fünf 120 Liter Tonnen kommen so je Woche zusammen. Immerhin, die preiswerten Ein-Euro-Jobber sind auf insgesamt 50 Straßen und Plätzen in der Stadt unterwegs.

Fahrradklau geht zurück

Zum Thema Sicherheit sagte Revierleiter Jörg Zielke: „Die Straftaten in Radebeul sind von 2006 mit rund 2 000 auf knapp 1300 in diesem Jahr zurückgegangen.“ Die Stadt sei insgesamt sicherer geworden. Allerdings zeigte Zielke auch die Ausnahmen. So hat sich die Zahl der Einbrüche in Autos und Wohnungen zu 2006 etwa um ein Viertel erhöht. Zugleich seien die Zahlen der Fahrrad- und der Ladendiebstähle – in früheren Jahren ein großes Problem – jetzt deutlich zurückgegangen.

Der Revierleiter lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, die sich beispielgebend für Sachsen an den Kosten der Sicherheitswacht beteiligt. Die Männer, die im Moment 40 Stunden auf Streife gehen, sollen in den kommenden Adventstagen wieder besonders in Einkaufsstraßen mit für die Sicherheit der Bürger und Gewerbetreibenden sorgen.

Zwischen Ordnungsamt und Polizei, so bestätigten die beiden Leiter, gibt es eine gute Kooperation, die auch mit kurzen Zurufen funktioniere.