merken

Dresden

Weniger Straftaten in Dresden erfasst

Die Anzahl der Delikte in der Stadt sinkt. Allerdings taucht eine Bevölkerungsgruppe in der Kriminalitätsstatistik überproportional häufig auf.

In der Dresdner Neustadt gibt es öfter Drogenrazzien. Dafür ist die Rauschgiftkriminalität rund um den Hauptbahnhof rückläufig. © imago/Sven Ellger

Die Zahl der Straftäter, die nicht aus Deutschland stammen, ist in Dresden 2018 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Doch ihr Anteil an allen Straftaten ist trotzdem gestiegen. Das steht in der neuen Kriminalitätsstatistik, die die Polizei am Freitag veröffentlicht hat. Demnach haben die Beamten im vergangenen Jahr 5 702 nichtdeutsche Tatverdächtige ermittelt. Weil aber die Gesamtkriminalität deutlicher gesunken ist, als die Zahl dieser Täter, hatten sie einen größeren Anteil an allen Straftaten. In der Statistik steht: Mehr als ein Drittel aller Delikte wurden von Menschen begangen, die nicht aus Deutschland stammen. Bei Taten aus dem Bereich Gewaltkriminalität, also beispielsweise Körperverletzung, Raub oder Totschlag, liegt der Anteil dieser Gruppe sogar bei mehr als 46 Prozent. Dabei betrug der Ausländeranteil an der Dresdner Bevölkerung laut Melderegister zum Stichtag 31. Dezember 2018 nur acht Prozent.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden