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Wenn Edgar Geige spielen möchte

Zum Tag der offenen Tür hat die Musikschule Döbeln eingeladen. Besucher sollen nicht nur zuhören.

Edgar aus Roßwein lässt sich von Schnji Komaki das Fagott erklären. Aber eigentlich interessiert sich der Sechsjährige für den Geigenunterricht. Sein älterer Bruder spielt Klavier.
Edgar aus Roßwein lässt sich von Schnji Komaki das Fagott erklären. Aber eigentlich interessiert sich der Sechsjährige für den Geigenunterricht. Sein älterer Bruder spielt Klavier. © Lars Halbauer

Von Helene Krause

Döbeln. Die Musikschule hat für Sonnabendvormittag zum Tag der offenen Tür und am Nachmittag zum Sommerfest eingeladen. Micheal Schwab aus Roßwein ist mit seinem sechsjährigen Sohn Edgar nach Döbeln gekommen. „Edgar will die Geige ausprobieren“, sagt er. „Unser 14-jähriger Sohn Georg und ich spielen Klavier. Dafür begeister Edgar sich nicht. Wir wollen mal schauen, ob er Geduld für das Geigenspiel hat.“

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Gemeinsam mit seinem Vater betritt Edgar den ersten Unterrichtsraum. Dort unterrichtet Shinji Komaki Fagott. Edgar darf mittels eines Kindermundstücks in das Instrument blasen. Wenig später: Edgar und Michael Schwab betreten den Unterrichtsraum, in dem Johannes Oelsner Violine unterrichtet. „Das Spielen eines Instrumentes befördert die geistige Tätigkeit“, sagt Oelsner. „Nur Musik hören, bringt nichts. Man muss sie auch selbst spielen.“ 

Das darf Edgar dann auch. Musiklehrer Oelsner erklärt ihm, wie er die Violine zu halten hat und gibt Hilfestellung. Dann zeigt er dem Jungen, wie er den Bogen halten muss. Wenig später entlockt Edgar dem Instrument die ersten Töne. Die sind, dank der Hilfe des Lehrers, harmonisch. Der Sechsjährige ist begeistert.

Den Tag der offenen Tür mit Sommerfest gibt es, wie die Leiterin der Musikschule Margot Berthold sagt, schon mindestens 25 Jahre. Die Veranstaltung soll nicht nur die Schule bekannt machen und neue Schüler gewinnen, sondern es soll auch gezeigt werden, welche Fächer unterrichtet werden. 

Gegenwärtig unterrichten an der Musikschule vier fest angestellte Lehrer und 30 Honorarlehrer 600 Schüler. Freie Plätze gibt es noch für die Instrumente Blockflöte, Fagott, Oboe, Kontrabass/E-Bass, Saxophon, Klarinette, E-Gitarre, Cello sowie Schlagzeug. Bei diesen Instrumenten ist ein sofortiger Unterrichtsstart möglich. Wartezeiten muss man für Gitarre, Klavier und einige Blechblasinstrumente in Kauf nehmen.

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