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Wenn es im Dorf stinkt

Seit 2018 verbreitet sich in Sadisdorf Gestank, mehr als auf dem Land üblich. Jetzt soll noch ein Güllelager ausgebaut werden. Das führt zu einer Riesendebatte.

Von Franz Herz
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Ein landwirtschaftliches Gespann ist oberhalb von Sadisdorf unterwegs. Die Jungviehanlage im Hintergrund ist wegen ihrer Geruchsbelästigung in die Diskussion geraten.
Ein landwirtschaftliches Gespann ist oberhalb von Sadisdorf unterwegs. Die Jungviehanlage im Hintergrund ist wegen ihrer Geruchsbelästigung in die Diskussion geraten. © Karl-Ludwig Oberthür

„Zeitweise kommt fast täglich jemand zu mir und beschwert sich über die Geruchsbelastung“, berichtet Mirko Geißler (Freie Wähler). In den letzten zwei Jahren sei das schlimmer geworden. Um das zu dokumentieren, führen Anwohner inzwischen ein Geruchstagebuch. Geißler ist Ortsvorsteher in dem Ortsteil von Dippoldiswalde. Der Gestank kommt von den Jungviehställen der Sadisdorfer Agrar Aktiengesellschaft am westlichen Ortsrand. Die genaue Ursache ist bisher nicht so richtig bekannt. Nun hat die Agrargesellschaft einen Bauantrag gestellt, um ein Gülle-Erdbecken, das bisher 4.263 Kubikmeter fassen kann, so zu erweitern, dass es Platz für 9.728 Kubikmeter fasst, also mehr als das Doppelte.

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