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Wenn Hunde heilen helfen

Mithilfe der Tiere lernen Alzheimer-Patienten, Ängste zu überwinden. Ärzte erklären, wie Hunde Vertrauen schaffen.

Von Elke Kunze

Labrador-Hund Robert gehört zum Personal im Roßweiner Reha-Zentrum. „Schon die Anwesenheit eines Hundes kann Wunder bewirken“, sagt Ergotherapeutin Susanne Myja. Zufällig brachte sie den Hund einer Freundin mit in ein Heim. Ein Schlüsselerlebnis, wie sie sagt: „Die Senioren waren viel aufgeweckter, ihr Kreislauf stabilisierte sich und sie empfanden weniger Stress.“ Die junge Frau hat daraufhin eine Ausbildung zur Fachberaterin für tiergestützte Interaktion absolviert.

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Erfahrung, Wissen und ein super Team. Bis zum heutigen Erfolg war es eine lange, lehrreiche Reise, die sich nun in verschiedenen Abteilungen widerspiegelt und seinen Kunden Einrichtungs- und Wohnträume verwirklicht.

Über ihre Erfahrungen mit dem therapeutischen Einsatz von Hunden bei kranken und alten Menschen berichten auf Einladung der Döbelner Selbsthilfegruppe „Pflegende Angehörige Demenzkranker“ auch Maria Störr und der Vorsitzende der Alzheimer-Gesellschaft Friedemann Ficker, Chefarzt des St.-Marien-Krankenhauses Dresden. Sie werden drei Aspekte des therapeutischen Einsatzes von Tieren erklären. Patienten lernen beim Streicheln, Berühren und Heben des Tieres, ihre Bewegung neu zu steuern. Sie fassen Vertrauen zu den Tieren, wodurch ihr Selbstbewusstsein wieder gestärkt wird und, die Tiere helfen beim Knüpfen sozialer Kontakte. Zu der Veranstaltung am 29. Oktober um 14 Uhr, wird in den Beratungsstützpunkt Hummitzsch Döbeln eingeladen.

Information: 03431/571971