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Wenn zwei sich streiten

Dann lacht das Publikum, zumindest vor dem Fernseher und hinter den Zeitungsseiten. Nun haben sie sich also verkracht, der Ferdinand und der Martin. Auf Distanz sei Piëch zu seinem Winterkorn gegangen, so heißt es in einem Gespräch mit dem Spiegel.

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Dann lacht das Publikum, zumindest vor dem Fernseher und hinter den Zeitungsseiten. Nun haben sie sich also verkracht, der Ferdinand und der Martin. Auf Distanz sei Piëch zu seinem Winterkorn gegangen, so heißt es in einem Gespräch mit dem Spiegel. Eine folgenschwere Äußerung. Denn seit Tagen kennen die Medien kein anderes Thema mehr. Wie geht es nun weiter mit dem Volkswagens-Lenker Winterkorn? Fast 35 Jahre lang war er Chef von gut 600 000 Beschäftigten. Ende 2016 läuft sein Vertrag nun aus. Wer weiß, ob Ex-Busenfreund Ferdinand ihn so lange noch duldet. Eines ist aber klar. Den Aufsichtsratschef beerben wird Winterkorn nach dem Zwist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr. Die Allgemeinheit hält indes zu dem 67-Jährigen. Winterkorn selbst zeigt sich kämpferisch. Einfach aufgeben, kommt für ihn nicht in Frage. Am Ende ist mir egal, wie der Knatsch in der Führungsebene des Autokonzerns ausgeht. Hauptsache der angekündigte neue Bulli kommt trotzdem. Meinen alten habe ich nämlich jetzt schon verkauft,

meint DAgobert