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Wer führt einen Bauernhof weiter?

Region Döbeln/Nossen. Viele Firmenchefs, die ins Rentenalter kommen, machen sich lange über die Betriebsnachfolge Gedanken. Den Bauern geht es genauso. Ihnen gelingt es sehr häufig, ihren Hof in der eigenen Familie weiterzugeben.

Region Döbeln/Nossen. Viele Firmenchefs, die ins Rentenalter kommen, machen sich lange über die Betriebsnachfolge Gedanken. Den Bauern geht es genauso. Ihnen gelingt es sehr häufig, ihren Hof in der eigenen Familie weiterzugeben. Dafür bedarf es allerdings nicht nur eines Handschlages. Es sollte allerhand geklärt werden, so zum Beispiel, wie viel der bisherige Chef noch mitarbeiten- und mitreden darf, wie die Wohnsituation aussehen soll und die übrigen Erben abgefunden werden.

Gibt es keine familiäre Weiterführung, müssen andere Wege gefunden werden, den Hof zu erhalten. Eine Möglichkeit ist, einen jungen Bauern zu finden, der nach der Ausbildung oder dem landwirtschaftlichen Studium Interesse an einem Einstieg in die Landwirtschaft, aber selbst keinen Hof in der Familie hat. Beide und weitere Wege der Hofweiterführung werden in einem Seminar behandelt, das die Vereinigung ökologischer Landbau für den 19. November vorbereitet. Es richtet sich an Bäuerinnen und Bauern, Neueinsteiger in die Landwirtschaft und Menschen, die das in Erwägung ziehen.

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Ab 9.15 Uhr geht es auf Schloss Heynitz bei Nossen unter anderem um die Formen und Gestaltung der Hofübergabe, eine nachhaltige Unternehmensentwicklung, Kommunikation und soziale Prozesse in landwirtschaftlichen Betrieben. Außerdem bekommen die Teilnehmer aus erster Hand berichtet, wie Praktiker die Hofübernahme und auch die -übergabe erlebt, welche Erfahrungen sie gemacht haben.

Anmeldungen sind bis zum 12. November erwünscht. Entgegen nimmt sie Ute Baumbach von der Vereinigung ökologischer Landbau per Tel. 0351 4031918, per Fax unter 0351 4015519 oder per Mail [email protected] (DA/hst)