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Wer hat Ritterliches?

In der Winterausstellung auf dem Schloss geht es um Kinderträume, in denen Helden in Blech eine Rolle spielen.

Von Heike Stumpf

Ab Freitag gelten auf Schloss Nossen die Winteröffnungszeiten. Der Winter ist auch die Zeit, in der Kinder und Eltern gern öfter zum Märchenbuch greifen und somit von Rittern und Prinzessinnen erzählen. Um ritterliche Kinderträume geht es daher auch in der Winterausstellung „Helden in Blech“ auf Schloss Nossen. Diese bereitet Peter Dänhardt gerade vor, und dafür kann er noch gut Unterstützung in Form von Exponaten gebrauchen.

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Teile einer Rüstung, wie sie Dänhardt und seine Kollegin extra fürs Foto angezogen haben, wird wohl niemand daheim haben. Dafür vielleicht aber Mosaik-Hefte, Ritterburgen oder Steckenpferde. Alles sollte Bezug zu Rittern und deren Leben auf Burgen haben. „Mit der Ausstellung wollen wir der jüngsten Generation die bunte Welt der Helden und Burgfräulein zeigen“, so Peter Dänhardt. Er nimmt Angebote unter Tel. 035242 50439 oder per Mail unter [email protected] entgegen. Die Leihgaben bekommen die Besitzer nach der Präsentation Anfang nächsten Jahres zurück.

Die Ausstellung wird am 9. November eröffnet. Zu beachten ist allerdings, dass sie lediglich an den Wochenenden und feiertags in der Zeit von 12 bis 17 Uhr angesehen werden kann. Nur dann sind die Museums- und Ausstellungsräume für die Besucher geöffnet. Andere Termine sind mit den Mitarbeitern zu vereinbaren.

In Verbindung mit dieser Winterausstellung gibt es vom 25. bis 29. November eine Märchenwoche mit der Hexe Henriette. Dieses Angebot ist für Gruppen aus Kindergärten und Schulen konzipiert und kann bei den Mitarbeitern erfragt werden.

Klosterpark letztmalig offen

Über den Winter komplett geschlossen wird der Klosterpark Altzella. Vorher gibt es zum Saisonabschluss am Donnerstag um 11 Uhr noch einen Sonderrundgang durch die historischen Anlagen und den jetzt herbstlichen Park. Um 14 Uhr gestaltet Jens Kugler einen Vortag „Kloster und Bergbau“. Kugler ist Geologe und an der TU-Bergakademie Freiberg beschäftigt. Er wird Einblicke in die regionale Bergbaugeschichte geben und darstellen, welche Bedeutung der Bergbau für das Kloster Altzella hatte.

Termine: Rundgang durch die Klosteranlage Altzella zum Saisonabschluss am Donnerstag, 11 Uhr (Eintritt sechs Euro), Vortrag „Kloster und Bergbau“ am Donnerstag, 14 Uhr im Kloster Altzella, (Eintritt sechs Euro/Kombiticket für Rundgang und Vortrag: zehn Euro).

Kontakt Kloster und Schloss: Tel. 03524250432