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Werke bestechen durch Eigenwilligkeit

Das enorme Potenzial des Kulturraums Erzgebirge- Mittelsachsen zeigt die neue Ausstellung auf Schloss Augustusburg.

Von Heike Hubricht

Die erste Kunstausstellung des seit der Kreisreform gemeinsamen Kulturraums Erzgebirge-Mittelsachsen ist am Sonnabend im Sommerhaus des Schlosses Augustusburg eröffnet worden. 57 Künstler aus den beiden Landkreisen stellen 260 Bilder, Grafiken und Plastiken aus. Die Werke bestechen durch Vielfalt und Eigenwilligkeit zugleich.

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Auf das „enorme künstlerische Potenzial“ im Erzgebirge und in Mittelsachsen verwies Kulturraumsekretär Wolfgang Kalus. Auch die beiden Kuratoren, Karin Weber aus Dresden, und Reinhold Lindner aus Augustusburg, hoben die hohe Qualität der Arbeiten hervor. „Die Ausstellung möge dazu beitragen, dass endlich wahrgenommen wird, was hier – abseits der Metropolen – an Kunst entsteht“, sagte Reinhold Lindner.

„Mich hat nicht ein spezielles Werk überrascht, sondern die große Vielfalt und die Qualität. Man muss schon erst mal durchatmen“, sagt der Chef des Konvents des Kulturraums Erzgebirge-Mittelsachsen Landrat Frank Vogel (Erzgebirgskreis). Mit der Ausstellung solle auch ein Zeichen an die Landespolitik gesetzt werden. Das seit 20 Jahren bestehende Kulturraumgesetz gewährleiste, dass sich Kultur nicht nur auf einige Leuchttürme begrenzt, sondern das ganze Land erfasst. „Die Kulturraumförderung braucht in Zukunft höhere und vor allem verlässlichere Landeszuschüsse“, so Vogel. (FP)