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Weshalb die Hummeln sterben

Auf dem Niedermarkt liegen immer wieder tote Tiere. Deshalb machen sich einige Döbelner Sorgen.

Eine Ackerhummel sucht in einem Garten nach Nektar.
Eine Ackerhummel sucht in einem Garten nach Nektar. © dpa

Döbeln. Sie liegen auf den Wegen, hängen an Baumstämmen und sogar an den Hauswänden. Immer wieder wurden in den vergangenen Tagen auf dem Niedermarkt tote Hummeln entdeckt. Und das gleich in größerer Zahl. Sind die Nächte zu kalt?, fragen sich besorgte Döbelner. Oder gibt es eine andere Ursache?

Trotz aller Bemühungen hat der DA keinen Experten gefunden, der das scheinbar mysteriöse Sterben der Hummeln erklären könnte. Das gibt es aber auch anderswo und schon länger. Wie die Zeitschrift Geo schreibt, haben Forscher in den 1990er-Jahren 11.000 tote Hummeln gesammelt. Gift hätten sie in deren Körpern nicht gefunden. Auch Kälte scheint nicht die Ursache zu sein. Vermutlich verhungern die Tiere.

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„Hummeln legen, anders als Bienen, kaum Nahrungsvorräte an“, schreibt die Geo. Durch die moderne Landwirtschaft fänden sie auf den Feldern nur wenige geeignete Futterpflanzen. Auf der Futtersuche würden sie dann in der Stadt von Pflanzen angezogen, die zwar schön aussehen, wie die Platanen auf dem Niedermarkt, aber für die Hummeln wenig ergiebig sind. Hobbygärtner könnten den Insekten helfen, indem sie Wildblumenwiesen mit Pflanzen anlegen, die viel Futter für die Nektarsammler bieten. (DA/rt)

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