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Weshalb ein Zittauer am O-See starb

In der Badesaison 2019 kam für zwei Männer am und im Wasser jede Hilfe zu spät. Nun sind die Ermittlungen auch im zweiten Fall abgeschlossen.

Blick von der Kirchbergaussicht auf den Olbersdorfer See.

Am wilden Strand lag Ende Juni 2019 ein lebloser Mann.
Blick von der Kirchbergaussicht auf den Olbersdorfer See. Am wilden Strand lag Ende Juni 2019 ein lebloser Mann. © Rafael Sampedro

Zwei tödliche Vorfälle haben die vergangene Badesaison am Olbersdorfer See getrübt. Ende Juni und Ende August kamen zwei Männer im und am Wasser ums Leben. Inzwischen hat die Polizei auch die Ermittlungen im älteren Fall abschließen können.

Am 30. Juni fanden Rettungsschwimmer am wilden Strand einen leblosen Mann. Doch helfen konnten sie dem 41-jährigen Zittauer nicht mehr. "Die Ermittlungen ergaben in Bezug auf die Todesursache keinerlei Hinweise auf ein Fremdeinwirken", berichtet Anja Leuschner von der Polizeidirektion Görlitz. Demnach starb der Mann infolge seines gesundheitlichen Zustandes. "Mehr können wir hierzu nicht sagen", so die Sprecherin aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen. 

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Schon länger geklärt ist der Tod eines 59-Jährigen am 27. August. Der Mann aus Mühlhausen in Thüringen war im Olbersdorfer See schwimmen gegangen. Gegen 14 Uhr entdeckten Badegäste den leblos im Wasser treibenden Mann und versuchten ihn zu reanimieren. Ein Notarzt konnte nur den Tod feststellen. Hinweise auf Fremdeinwirken lagen nicht vor, genauso wenig wie auf ein Ertrinken. Stattdessen starb auch er infolge seines gesundheitlichen Zustandes.

Im Mai vor drei Jahren hat die Polizei tagelang öffentlich nach einer vermissten Rentnerin in Olbersdorf gesucht und schließlich gefunden - leblos im See. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich nicht. Noch immer ungeklärt ist der Fall eines 75-Jährigen aus Bayreuth, der am Morgen des 12. Juli 2010 im See schwimmen ging und seither nicht mehr auftauchte. Auch wenn ein Ertrinken nahe liegt - einen Beweis dafür gibt es bis heute nicht. Deshalb gilt er als vermisst.

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