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Westberliner DDR-Expertin

In der Gedenkstätte Bautzen gibt es eine neue Mitarbeiterin für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Susanne Hattig, studierte Historikerin, die zuletzt am Deutschen Technikmuseum Berlin arbeitete, hat diese Stelle übernommen.

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In der Gedenkstätte Bautzen gibt es eine neue Mitarbeiterin für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Susanne Hattig, studierte Historikerin, die zuletzt am Deutschen Technikmuseum Berlin arbeitete, hat diese Stelle übernommen. Sie fand es spannend, sich mit der DDR-Vergangenheit auseinander zu setzen, da dieses Thema während ihres Studiums viel zu kurz kam. Arbeitsschwerpunkt der 39-Jährigen sind die Schülerprojekte. „Hier in der Gedenkstätte erleben die jungen Leute das Lernen anders“, weiß die wissenschaftliche Mitarbeiterin. „Die Schüler gehen direkt an die Originalquellen heran, werden gefordert und wachsen dadurch über sich hinaus“. Susanne Hattig will in Zusammenarbeit mit der Jugendherberge auch Jugendliche gewinnen, die in Bautzen nur zu Besuch sind. Für die (West-)Berlinerin, die sich eine Zweitwohnung in Bautzen genommen hat, ist Geschichte nicht nur Beruf, sondern gleichzeitig auch Hobby. „Wenn ich Romane lese, sind es historische“, erklärt sie. „Und wenn ich unterwegs bin, liebe ich es, Ausstellungen zu besuchen und ich betrachte Land- und Ortschaften immer auch unter historischen Gesichtspunkten.“ (cs)