merken
PLUS

WGP beklagt Millionenschaden

Die Flut 2013 zerstörte bei Pirnas Wohnungsgesellschaft Werte in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Das meiste zahlt die Versicherung.

Die Städtische Wohnungsgesellschaft Pirna (WGP) hat ein Jahr nach dem Elbe-Hochwasser eine Schadensbilanz gezogen. Von der Flut im vergangenen Juni waren insgesamt 37 Wohn- und Gewerbeeinheiten aus dem Bestand der WGP direkt betroffen. Hinzu kommen nach Angaben des Unternehmens fast 1 200 indirekt betroffene Wohnungen und Gewerberäume: Mieter konnten sie zeitweise wegen der Flut nicht erreichen oder hatten über einen längeren Zeitraum keinen Strom, keine Heizung und kein Warmwasser. Die Schadenssumme beläuft sich laut WGP insgesamt auf rund 2,5 Millionen Euro und war damit niedriger als ursprünglich befürchtet. Dank einer Versicherung mit Elementarschadendeckung haben alle Schäden reguliert werden können. Das Wohnungsunternehmen selbst muss nur einen geringen Selbstbehalt tragen, der eventuell über Fördermittel des Freistaates ausgeglichen werden kann.

Schon während das Wasser sank, sei ein von der Versicherung beauftragter Gutachter in Pirna gewesen, um vor Ort die Schäden zu erfassen und die Schadensbeseitigung abzustimmen, so die WGP. Innerhalb kürzester Zeit hätten erste Sanierungsarbeiten erfolgen können, sodass ein Großteil der Mieter schnell zurückkehren konnte. Ein Jahr nach dem Hochwasser seien nunmehr alle wesentlichen Schäden beseitigt. Zu erledigen seien nur noch Restarbeiten, zum Beispiel an den Fassaden betroffener Altstadt-Häuser. (SZ)

City-Apotheken Dresden
365 Tage für Patienten da
365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?