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Wichtige Kreuzung in Radeberg gesperrt

Ab Montag ist der Knoten Lotzdorfer Straße/Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße nicht mehr befahrbar. Die Arbeiten dauern über die Ferien an.

Kein Stein bleibt neben dem anderen. Die Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße in Radeberg wird komplett erneuert. Fahrbahn, die Gehwege, sowie alle Ver- und Entsorgungsleitungen werden saniert.
Kein Stein bleibt neben dem anderen. Die Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße in Radeberg wird komplett erneuert. Fahrbahn, die Gehwege, sowie alle Ver- und Entsorgungsleitungen werden saniert. © Archivfoto: Steffen Unger

Radeberg. Anfangs gab es Verzögerungen. Jetzt läuft alles nach Plan: Am Freitag wird der zweite Straßenabschnitt von Radebergs größter Straßenbaustelle fertig. „Dann kann ein weiteres Stück der Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße freigegeben werden. Sie ist dann bis zur Einmündung Beethovenweg befahrbar“, sagt Stadtsprecher Jürgen Wähnert. „Leitungen, die in keinem Lageplan eingezeichnet waren und die uns beim ersten Abschnitt aufgehalten haben, sind diesmal nicht aufgetaucht.“

Allerdings kommen schon mit Ferienbeginn ab Montag, den 20. Juli, neue Einschränkungen auf Autofahrer zu. „Wir werden ab diesem Tag die wichtige Kreuzung Lotzdorfer Straße/Karlstraße/Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße sperren. Sie wird in den Ferien in Ordnung gebracht. Wir ziehen sie quasi vor, damit sie spätestens zum Beginn des neuen Schuljahres wieder befahrbar ist.“ Für Autofahrer heißt das, weite Umwege nehmen. Wer beispielsweise im Ortsteil Lotzdorf wohnt und in die Radeberger Innenstadt möchte, muss erst einmal in die andere Richtung fahren. 

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Über Liegau und Kleinwachau geht es dann zur S177 und weiter nach Feldschlößchen und Radeberg. Auch der Linienbusverkehr wird einen weiten Bogen um die Baustelle machen. Die Haltestellen Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße und Lotzdorfer Straße werden nicht angesteuert. Für Eltern, die ihre Kinder in der Kita „Spatzenland“ am Sonnenweg betreuen lassen, gibt es eine Erleichtung. Für sie werden Kurzzeit-Parkplätze auf der Karlstraße eingerichtet. Von dort sind es kaum mehr als hundert Meter zur Kita. Zusätzlich wird damit begonnen, den dritten Abschnitt der Friedrichsstraße zu sanieren. „Das wird nach und nach stadteinwärts geschehen.“

Stolpener Straße: Bald beginnen die Arbeiten

Bis die komplette Straße wieder befahrbar ist, dauert es dann noch einige Wochen. „Wir rechnen damit, dass der dritte Abschnitt und damit die gesamte Straße im Oktober oder November fertig ist“, sagt Jürgen Wähnert. Das Vorhaben ist das größte Straßenbauprojekt in der Stadt in diesem Jahr. Insgesamt kostet es rund 1,9 Millionen Euro. Da es sich um eine Staatsstraße handelt, finanziert der Freistaat den Großteil. In allen Abschnitten werden Fahrbahn, die Gehwege, sowie alle Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. 

Demnächst beginnen die Arbeiten auf einer weiteren wichtigen Straße in Radeberg, der Stolpener Straße. Hier werden die Abwasserleitungen ausgetauscht. Anschließend wird der Asphalt erneuert. Betroffen ist der Abschnitt vom Abzweig Kleinwolmsdorfer Straße bis in die Nähe des Ortsausganges. Mehr als eine viertel Million Euro sind für das Projekt vorgesehen.

Ausbau der gesamten Straße

Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Wie die Umleitung erfolgt, ist noch unklar. Untersuchungen hatten ergeben, dass eine Sanierung des Kanals nicht möglich ist und er stattdessen komplett ausgetauscht werden muss. Zunächst war dann vorgesehen, nur den Asphaltstreifen wieder in Ordnung zu bringen. „Wegen des schlechten Zustandes hat sich die Stadt Radeberg für einen Ausbau auf der gesamten Fahrbahn entschieden“, sagt Jürgen Wähnert. Finanziert wird das Projekt zum Teil mit Mitteln einer anderen Baustelle. 125.000 Euro sollten für neuen Asphalt auf der Badstraße in Radeberg verwendet werden. Das Vorhaben kann aber in diesem Jahr nicht umgesetzt werden, da die Straße derzeit als Umleitungsstrecke für die Sanierung der Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße benötigt wird. Die restlichen 130.000 Euro steuert die Landesregierung bei. 

Anwohner des unteren Teils der Stolpener Straße hatten bemängelt, das ihr Abschnitt in einem wesentlich schlechteren Zustand ist und trotz früherer Versprechen noch immer nicht saniert wurde.

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