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Döbeln

Wie am Strand

Auf einer XXL-Sandfläche können die Wirbelwinde baggern und Burgen bauen. Die neuen Krippenplätze sind auch fertig.

Eine riesige Sandlandschaft steht den Mädchen und Jungen der Kita Wirbelwind am Leisniger Eulenberg jetzt zur Verfügung. An den Baggern müssen sich die Jungs ganz schön anstrengen. An anderen Stationen ist Fingerspitzengefühl und Geschick gefragt.
Eine riesige Sandlandschaft steht den Mädchen und Jungen der Kita Wirbelwind am Leisniger Eulenberg jetzt zur Verfügung. An den Baggern müssen sich die Jungs ganz schön anstrengen. An anderen Stationen ist Fingerspitzengefühl und Geschick gefragt. © Dietmar Thomas

Leisnig. Sie ist endlich soweit fertig! Die Rede ist von einer vielleicht 50 Quadratmeter großen Sandlandschaft. Die können die Mädchen und Jungen der Kita Wirbelwind am Eulenberg seit dem Start in die neue Gartensaison nutzen.

Auf diese Errungenschaft auf dem Freigelände mussten Kinder und Erzieher einige Zeit warten. Ein Teil der Kosten wurde zusammengespart. „Dafür haben wir das Geld, was wir bei Aktionen wie unseren Adventsmärkten eingenommen hatten, zurückgelegt“, sagt Gabriele Marder. Sie leitet die Einrichtung, die sich in Trägerschaft des Sozialverbandes VdK Sachsen befindet.

Gesicherte Nahversorgung in der Elbgalerie

Die Apotheke, Drogerie und der Lebensmittelhandel haben in der Elbgalerie weiterhin für Sie geöffnet und freuen sich auf Ihren Besuch.

„Ohne Sponsoren wäre es trotzdem nicht möglich gewesen, die Sandlandschaft anzulegen und mit Geräten auszustatten“, gibt die Leiterin zu. Sie dankt daher allen, die zu dieser Bereicherung des Kita-Gartens beigetragen haben. „Nicht zu vergessen sind da auch die Eltern der Kinder“, sagt Gabriele Marder. Erst am vergangenen Wochenende hatten Mütter und Väter bei einem großangelegten Arbeitseinsatz im Garten mitgeholfen, einen Weg zwischen Sandlandschaft und Hecke anzulegen und Blumen in die Erde zu bringen.

Im Sommer soll ein Sonnensegel die Kinder vor zu viel Sonne schützen. Bis die Bäume das übernehmen, dauert es noch etwas. Denn an größeren Bäumen mangelt es rund um die Sandlandschaft noch.

Kein Mangel besteht hinsichtlich der Ausstattung. Die Leitung der Einrichtungen hat zum Beispiel Elemente installieren lassen, bei denen Wissen und Geschick gefragt sind. Dazu gehören ein Sieb, ein Mischer und eine Waage. Wer sich als Baggerführer versuchen will, benötigt schon ein wenig Kraft, um die Technik zu bewegen. Noch ein wenig aufregender wird das Spiel sicher, wenn die Kinder matschen können. Die Dusche steht gleich am Rand bereit.

Nun geht es auf der Freifläche am Haupteingang weiter. Der kleine Spielplatz dort ist den Krippenkindern vorbehalten. Auch sie bekommen einen neuen Sandspielbereich und nebenan eine Rollrasenfläche. Rundherum lässt die Kommune einen neuen Zaun aufstellen – einen kindgemäßen, bunten. Passieren wird das jetzt noch im Frühjahr/Sommer.

Über den Winter hat sich vor allem im Haus etwas getan. Gabriele Marder zeigt die neuen Räume, die dafür um- und ausgebaut worden sind, weitere Krippenkinder aufzunehmen. Unter anderem wurde ein Sanitärbereich erneuert und mit dem ausgestattet, was die Jüngsten brauchen. Dazu gehört beispielsweise ein Wickeltisch. Rund 16 000 Euro hat die Kapazitätserweiterung für Mädchen und Jungen bis zu drei Jahren gekostet. Bis zu 74 Kinder im Krippenalter können im Wirbelwind in Zukunft betreut werden.

Für die zusätzlichen Plätze hatten sich die Stadträte im Sommer vergangenen Jahres entschieden. Ausgangspunkt war, dass die Kapazitätsgrenze im Krippenbereich in nahezu allen Einrichtungen erreicht wird und möglichst keine Eltern weggeschickt werden sollen, die ihren Nachwuchs in Leisniger Kitas betreuen lassen möchten.