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Niesky

Wie die Zodeler Schule sicherer wird

Die Gemeinde bei Görlitz investiert in einen höheren Brandschutz derzeit. Doch das größte Bauvorhaben an der Schule schließt sich dann erst an.

Blick auf die Schule in Zodel
Blick auf die Schule in Zodel © Jens Trenkler

Die Grundschule in Zodel wird wieder zu einer Baustelle.  Der Grund sind Auflagen des Brandschutzes, denen die Gemeinde Neißeaue als Schulträger nachkommen muss. Bei der bereits im Mai 2018 durchgeführten Brandschutzschau im Schulgebäude wurde bemängelt, dass das Musikzimmer in der ersten Etage keinen zweiten Ausgang als Fluchtweg hat. Ein Wanddurchbruch wäre möglich, dieser würde aber in das angrenzende Lehrerzimmer führen. Deshalb entschied man sich für eine andere Lösung, wie Bürgermeisterin Evelin Bergmann im Gemeinderat erläuterte.   

Das Zimmer für die Schulleiterin und das für die Sekretärin wird eine Etage tiefer in den Musikraum verlegt und dort, wo Sekretariat und Schulleitung ihren Platz hatten, wird ein neuer Klassenraum geschaffen. "Damit geht uns kein Raum verloren. Hinzu kommt, dass Lehrer, Schulleitung sowie Sekretariat zusammen in der ersten Etage untergebracht sind", nennt die Bürgermeisterin die Vorteile dieser Variante.

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Gleichzeitig wird mit dem Umbau der Räume die Hauselektrik erneuert. Der Gemeinderat stimmte dem Angebot der Elektrofirma Teichert zu, die für knapp 8.500 Euro für eine neue Elektrik sorgen wird. Denn die jetzt vorhandenen Leitungen stammen noch aus den 1970er Jahren als die Schule in Zodel gebaut wurde.    

Sanierung der Turnhalle ab April

Der Schule schließt sich ab April eine zweite Baustelle an. Dann beginnt die Komplettsanierung der nebenstehenden Turnhalle. "Daher bleibt ab 30. März die Sporthalle geschlossen", kündigte die Bürgermeisterin an. Bis dahin will sie mit der Stadt Görlitz klären, wo die Grundschüler ihren Sportunterricht absolvieren, wenn kein Wetter für draußen ist. Im Gespräch ist ein Bewegungsraum, der im Schulgebäude eingerichtet werden könnte.

Denn die Sanierung der Turnhalle wird sich ein gutes Jahr hinziehen und da brauchen die Schüler eine Alternative. Für die Januar-Sitzung des Gemeinderates kündigte die Bürgermeisterin an, dass der zuständige Planer das Vorhaben Turnhalle in der öffentlichen Sitzung am 23. Januar vorstellen wird.  Die Gesamtkosten sind auf über 1,6 Millionen Euro beziffert und sollen über zwei Jahre finanziert werden. Der Gemeinde ist eine 90-prozentige Förderung durch das Land Sachsen zugesagt.    

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