merken

Zittau

Wie ein Siebenjähriger zur Geldfrage wird

Wenn es um die Schuleinführung von Sanael geht, bricht seine Mutter in Tränen aus. Denn wie das gehen soll, ist für den autistischen Jungen noch völlig ungeklärt. 

Carola Jänsch und ihr Sohn Sanael. Am Montag kommt der Siebenjährige in die Schule. Wenn seine Mutter nur schon wüsste, wie. ©  Matthias Weber

Alles fängt schon damit an, dass Sanael niemand haben wollte: "Als die Schulleiter gesehen haben, dass er Autist ist, haben sie alle die Hände gehoben", erzählt Carola Jänsch. Sie hat ihren Sohn an fünf Grundschulen vorgestellt: zuerst in Leutersdorf, ihrem Wohnort, danach in Seifhennersdorf, Eibau und Oderwitz. Überall hat es Bedenken gegeben. Nur an der Grundschule in Mittelherwigsdorf nicht. "Die Schulleiterin sagte mir, dass sie an der Schule zwar noch keine Erfahrung mit autistischen Kindern haben, dass sie es aber sehr gerne versuchen wollen", sagt die 34-Jährige. "Darüber sind wir richtig glücklich." Damit aber ist Sanaels Einschulung noch lange nicht geklärt.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Angebot

Vorteilsangebot

  • Sofortiger Zugriff auf alle Inhalte
  • Flexibel monatlich kündbar
  • Informiert auf allen Geräten

6,90€/mtl.

statt 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden