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Wie Ermittler gegen Hass im Netz vorgehen

Zwei Staatsanwälte kämpfen gegen Hass im Netz. Sie wissen auch, was man selbst dagegen tun kann.

Soziale Netzwerke sind zum Austausch und zur Diskussion da. Immer wieder kommt es aber vor, dass Grenzen überschritten werden, mit Hasskommentaren. © Foto: Nikolai Schmidt

Bautzen. Das Internet hat die Möglichkeiten, Nachrichten zu verbreiten, entgrenzt. In wenigen Sekunden können sie sich weltweit verbreiten. Aber das Internet ist auch ein Ort, wo radikale Äußerungen sich ebenso schnell breitmachen können, die Anonymität der sozialen Netzwerke kann es fördern, enthemmt seine Meinung zu äußern. Manchmal bis hin zu Beschimpfungen, Herabwürdigungen, Drohungen, Hass. „Hate Speech“, Hassrede, bezeichnen die Fachleute dieses Phänomen, gegen das sich der internationale Safer Internet Day richtet, und das sich nicht nur auf Trump, Putin und Merkel beschränkt. Auch in der Oberlausitz gibt es viel zu diskutieren, von der Oberbürgermeisterwahl bis Ostritz, vom Wolf bis zum Winterdienst. Die Holzkreuze, die Unbekannte in Oberlausitzer Städten aufgestellt hatten, gehören zu den Themen, die in den vergangenen Tagen stark, teils sehr hitzig, in den sozialen Netzwerken diskutiert wurden. Manche Internet-Diskussion landet schließlich bei Ringo Hensel auf dem Tisch. Er ist Staatsanwalt in Görlitz. Seit einem halben Jahr kümmert er sich gemeinsam mit einer Kollegin um Fälle von Hass im Netz, Hate Speech. Die bBeide sind zuständig für derartige Fälle in den Landkreisen Bautzen und Görlitz. Mit der SZ spricht Ringo Hensel darüber, was im Internet strafbar ist, warum er gerne Handys einzieht und wie man gegen Hass vorgehen kann.

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