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Wie es mit dem Theater jetzt weitergeht

Nach der Kündigung des Kaufmännischen Geschäftsführers wächst der Druck, einen neuen Generalintendanten zu finden. Die Suche läuft bereits zum zweiten Mal.

Das Gerhart-Hauptmann-Theater sucht einen neuen Chef.
Das Gerhart-Hauptmann-Theater sucht einen neuen Chef. © Thomas Eichler

Der Aufsichtsrat des Gerhart-Hauptmann-Theaters wird sich der vorzeitigen Vertragsauflösung mit dem langjährige Kaufmännischen Geschäftsführer, Caspar Sawade nicht entgegenstellen. Das sagte am Montag Kreiskämmerer und Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Gampe. 

Sawade hatte am Freitag einen Vertrag als geschäftsführender Direktor am Stadttheater Lübeck unterschrieben. Er beginnt dort schon in der kommenden Spielzeit, bis zu deren Ende der 53-Jährige aber auch noch in Görlitz verpflichtet ist.

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"Wir haben Herrn Sawade bereits signalisiert, dass der Aufsichtsrat der Vertragsauflösung formal zustimmen wird", sagte Gampe auf Nachfrage. Das werde in der nächsten Aufsichtsratssitzung geschehen. Danach muss auch noch der Kreistag Sawade als Theatergeschäfts-Führer zum Ende der Spielzeit abberufen. 

Auch wie es in der Theater-Geschäftsführung weitergehen soll, sei geklärt, so Gampe. Sawades Aufgaben werden in der vakanten Spielzeit nach seinem Weggang vorübergehend vom Generalintendanten, Klaus Arauner, und der Verwaltungsdirektorin, Marion Dittrich, übernommen. 

Ab der Spielzeit 21/22 soll dann ein neuer Generalintendant sowohl die künstlerischen als auch die finanziellen Geschäfte des Theaters führen. Die Stelle sollte bereits in dieser Spielzeit besetzt sein, ihre Ausschreibung war jedoch gescheitert. 

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Die zweite Ausschreibung läuft bereits. Bewerbungsschluss ist der 16. Februar. Nach SZ-Informationen gibt es bereits mehrere Bewerber. Wie beim ersten Mal soll eine Findungskommission eingesetzt werden, die alle Bewerbungen prüft und eine Vorauswahl trifft. Wenn alles läuft wie geplant, so Gampe, sollen die Empfehlungen der Kommission dem Kreistag im Juni zur Entscheidung vorgelegt werden.  

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