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Wie kann man Radfahren in Bautzen sicherer machen?

Bautzens Radfahrer sind nicht ratlos. In der Sonnabendausgabe berichteten wir, was sich beim Fahrradverkehr in der Kreisstadt verbessern könnte. Und die Radler haben konkrete Wünsche. So soll es mehr Radstreifen direkt auf der Fahrbahn geben, damit die Autofahrer die Radler besser wahrnehmen.

Bautzens Radfahrer sind nicht ratlos. In der Sonnabendausgabe berichteten wir, was sich beim Fahrradverkehr in der Kreisstadt verbessern könnte. Und die Radler haben konkrete Wünsche. So soll es mehr Radstreifen direkt auf der Fahrbahn geben, damit die Autofahrer die Radler besser wahrnehmen. Auch sollen weitere Einbahnstraßen geöffnet werden, sodass Radfahrer dort in beide Richtungen fahren dürfen. Was halten die Leser davon, fragten wir.

Heiner Schleppers: Ich finde die Aktion gut. Radfahrer gehören auf die Straße (geschützt). Da kann noch einiges passieren. Immerhin sind sie im Straßenverkehr sehr gefährdet. Aber keine Rechte ohne Pflichten. Auch die Fußgänger haben Wünsche. Einmal in Ruhe spazieren gehen, ohne ständig zur Seite zu springen. Fußwege sind keine Radwege. Rechtsverkehr gilt auch für Radfahrer, ebenso Rotampeln. Genauso ist die Beleuchtung vorgeschrieben. Wenn wir uns alle, Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer an die Regeln halten, werden wir Unfälle vermeiden können. Vor allem sind wir dann unseren Kindern Vorbild. Der Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung gilt für uns alle.

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Dieter Müller. Ein guter Bericht zu einem Dauerproblem. Es wäre klasse, wenn die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Stadtrat ein modernes Konzept für einen verkehrssicheren Radverkehr erarbeiten würde. Dabei kann man auf einem in einigen Straßen gut funktionierenden Miteinander von Rad-, Kraftfahrzeug- und Fußgängerverkehr aufbauen. Es ist jedoch noch viel zu tun …

Timo Schlosser: Mir würde es schon gefallen, wenn Radfahrer die angebotenen Radwege auch nutzen würden.

Manu Wagner: Was soll das bringen? Die Radfahrer machen doch eh was sie wollen, da nützt auch kein Konzept was. Die kommen trotzdem noch entgegen der Einbahnstraße aus der Kesselstraße raus und fahren einen auf dem Gehweg fast um, die werden weiter auf der Friedensbrücke entgegen der Fahrtrichtung den Radweg benutzen an der Kreuzung durch den Fußgängertunnel fahren und Fußgänger anmachen, wenn die sich in den Weg stellen und sie werden auch weiterhin die Reichenstraße befahren, obwohl das eine Fußgängerzone ist. Hier gibt es erst mal nur ein Konzept stärkere Kontrollen und Ahndungen durch die Polizei. Irgendwo muss man anfangen, sonst wird das immer schlimmer, denn die müssen sich genau so an die StVO halten.

Falk Lorenz: Das mit den verstärkten Kontrollen für Fahrradfahrer finde ich gar nicht so übel. Die Schwerpunktstellen sind ja bekannt. Das wäre sicher der erste Schritt! Aber eben nur einer!

Leserbriefe geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder. Sie sind persönliche Meinung der Schreiber. Meinungen senden Sie bitte an: [email protected] bzw. SZ, Lauengraben 18, 02625 Bautzen.

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