merken
PLUS Freital

Bannewitzer Flohmarkt lockt viele Eltern

Der erste Kindersachen-Flohmarkt nach dem Lockdown in der Region wurde gut angenommen. Händler und Besucher hielten sich offenbar an die Regeln.

Der erste Kindersachen-Flohmarkt nach den Corona-Einschränkungen in der Region am Sonntag in Bannewitz.
Der erste Kindersachen-Flohmarkt nach den Corona-Einschränkungen in der Region am Sonntag in Bannewitz. © Karl-Ludwig Oberthuer

Eigentlich sind Kindersachen-Flohmärke nichts besonderes, doch nach dem Lockdown und durch die bestehenden Hygienemaßnahmen, um das Coronavirus einzudämmen, scheuen sich viele Veranstalter, jetzt wieder diese Art des Second-Hand-Verkaufs anzubieten. 

Nicht so Karis Geier von der Familienbildungsstätte "Kinderlachen" in Bannewitz an der Hauptstraße. Mutig setzte sie am Sonntag den Hofflohmarkt um, und ist mit dessen Verlauf sehr zufrieden, sagte sie Sächsische.de: "Der Flohmarkt ist super gut besucht worden. Die Händler und Gäste waren sehr diszipliniert. Ich habe nicht eingreifen müssen."

August Holder GmbH
Zuverlässigkeit und Erfahrung
Zuverlässigkeit und Erfahrung

Kettensäge kaputt oder Profi-Gerät für´s Wochenende gesucht? Bei HOLDER kein Problem: Onlineshop, Werkstatt und Leihservice sorgen für funktionierendes und passendes Gerät.

Karis Geier hatte am 21. Juni 2020 von 9 bis 13 Uhr zum Flohmarkt rund um Kinderbekleidung und Spielzeug eingeladen. 32 Stände wurden in dem reichlich 1.000 Quadratmeter großen Innenhof aufgebaut. Diese standen in einer Entfernung von 1,50 Meter von einander entfernt, erklärt die Veranstalterin: "Die Besucher konnten sich bei uns die Hände desinfizieren oder gründlich waschen. Mundschutzpflicht bestand nicht, da wir uns im Freien aufhielten. Alle hatten aber ihre Mund-Nasen-Bedeckung dabei", erklärt Karis Geier.

Benjamin weiß genau, wie man sich richtig die Hände wäscht. Auch Desinfektionsmittel stand den Flohmarktbesuchern zur Verfügung.
Benjamin weiß genau, wie man sich richtig die Hände wäscht. Auch Desinfektionsmittel stand den Flohmarktbesuchern zur Verfügung. © Karl-Ludwig Oberthuer

Am Kuchenbasar kümmerten sich zwei ehrenamtliche Helferinnen um die Einhaltung der Hygienerichtlinien: "Nur unsere Kaffeemaus und die Kuchenfee durften Getränke und Kuchen verteilen. Somit konnten die Gäste nicht mit den Lebensmitteln in Berührung kommen", erklärt die Veranstalterin. 

Insgesamt kümmerten sich sechs Helfer um einen reibungslosen Ablauf. Karis Geier hat nach eigener Aussage noch bis 22.30 Uhr beim Abbau und der Reinigung aller benutzten Gegenstände geholfen.

Die Flohmarkt-Veranstalterin Karis Geier mit Romina Kadner und einem Abschiedsgeschenk. Wegen Corona waren die PeKiP-Kurse spontan beendet worden. Erst jetzt konnte das Geschenk übergeben werden.
Die Flohmarkt-Veranstalterin Karis Geier mit Romina Kadner und einem Abschiedsgeschenk. Wegen Corona waren die PeKiP-Kurse spontan beendet worden. Erst jetzt konnte das Geschenk übergeben werden. © Karl-Ludwig Oberthuer

Weil der Flohmarkt so gut angenommen wurde und sich alle an die Coronaschutzmaßnahmen hielten, steht jetzt auch der nächste Flohmarkt-Termin fest. Am 13. September sollen bei einem größeren Familiennachmittag auf dem Gelände der Bannewitzer Familienbildungsstätte "Kinderlachen" wieder Kleidungsstücke und Spielzeuge aus zweiter Hand verkauft werden können. Die ersten Interessenten hätten sich bereits angemeldet. Zum Herbstflohmarkt soll es zudem dann auch wieder Wiener Würstchen und eine Hüpfburg geben, sagt Karis Geier. 

Weitere Kindersachen-Flohmärkte in der Region sind bisher für den 19. September in der Grund- und Oberschule Kreischa sowie in Pirna am 7. November im Mehrgenerationenhaus Famil angekündigt. Ob weiter hinzukommen, steht bislang nicht fest.

Mehr Nachrichten aus Freital lesen Sie hier.

Täglichen kostenlosen Newsletter bestellen. 

Mehr zum Thema Freital