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Wie man Rückenschmerzen anpacken muss

Dr. Frank Heßler ist anerkannter Schmerztherapeut und verhilft so manchem Patienten in der Klinik Freital zu mehr Lebensqualität.

Von Verena Weiß

Wenn Patienten zu ihm kommen, dann nur mit einem Ziel. Der Schmerz muss weg. Egal, ob nach einem Autounfall die Halswirbelsäule schmerzt, nach einer komplizierten Knieoperation die Gelenke wehtun oder es von einseitiger Arbeit im Büro im Rücken zieht, Dr. Frank Heßler weiß, wie er den Schmerz anpacken muss.

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Seit April ist der 40-Jährige Oberarzt und Leiter in der Schmerztherapie an der Weißeritztalklinik in Freital. Ein Bereich, der in der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin zugeordnet ist und der die Behandlung in Freital vor allem in Sachen Schmerztherapie vervollständigt. Bisher konnte sich die Klinik zwar erfolgreich in der akuten Schmerztherapie zertifizieren. Eine stationäre Behandlung von chronischen Schmerzpatienten gab es jedoch zuvor nicht. Ein Angebot, mit dem sich Freital in der Region durchaus ein Alleinstellungsmerkmal verschafft. Denn die schmerztherapeutische Behandlung auf der Station ist bisher kaum an Krankenhäusern etabliert. Denn die Therapie ist personal- und zeitaufwendig. Chronische Schmerzen lassen sich eben nicht einfach wegoperieren.

Schmerz setzt sich im Kopf fest

Die immer noch häufigsten Schmerzen, die seine Patienten beklagen, sind Rückenschmerzen. Aber auch Migräne ist ein großes Thema. „Viele Menschen haben Schmerzen, werden aber oft nicht adäquat versorgt“, sagt Dr. Frank Heßler. Manchmal ist auch völlig unklar, was genau die Schmerzen hervorruft. Eben diese Ursache überhaupt erst einmal herauszufinden, gehört deshalb genauso zu seinen Aufgaben als Schmerztherapeut wie das Erstellen der Behandlungspläne und natürlich die Behandlung selbst. Da Schmerzen oft unterschiedliche und manchmal auch mehrere Ursachen haben, sind auch die Ansätze der Therapie verschieden. Die stationäre Behandlung in Freital erfolgt deshalb in einer sogenannten multimodalen Schmerztherapie, eine Therapieform, die mehrere Behandlungsmethoden integriert. Insgesamt sechs Betten sind in der Freitaler Klinik den Schmerztherapie-Patienten vorbehalten.

Deshalb arbeitet Dr. Frank Heßler an der Freitaler Klinik eng mit seinen Kollegen zusammen. Die multimodale Behandlung wird in Absprache und Beratung mit Physio- und Sporttherapeuten, Pflegekräften, Bewegungs- und Ergotherapeuten, Kunsttherapeuten und Psychologen durchgeführt, erklärt Dr. Heßler.

Ziel des Schmerztherapeuten ist es natürlich, die Patienten von Schmerzen zu lindern beziehungsweise zu befreien. Aber auch die Steigerung von Fitness, Belastbarkeit, Koordination und Körperwahrnehmung spielen bei dieser Therapie eine wichtige Rolle. „Ziel ist es, bei Patienten ein verändertes Bewusstsein von Schmerzen zu schaffen“, sagt Dr. Frank Heßler. Denn oftmals haben Schmerzen auch einen psychologischen Hintergrund. Eine besondere Form der Behandlung ist auch, das Schmerzgedächtnis über Hypnose zu beeinflussen und damit weg von Schmerzen zu kommen, erklärt Oberarzt Dr. Heßler, der jahrelang erfolgreich in der ganzheitlichen Schmerztherapie gearbeitet hat.

Die Erfolgsquote der multimodalen Schmerztherapie ist vielversprechend. Viele Studien hätten gezeigt, dass nach einem solchen Programm deutlich mehr ehemalige Patienten an den Arbeitsplatz zurückkehren bzw. ihren Alltag bewältigen können als bei herkömmlichen Behandlungen. Auch Ängste und Depressionen, oft Folgen chronischer Schmerzen, könnten auf diesem Weg erfolgreicher abgebaut werden.

Wer Fragen zur Schmerztherapie hat oder wissen will, wie man einen Termin bekommt, der kann sich unter der Hotline  0351 6467123 erkundigen oder schreiben an

[email protected]