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Wie Pirna die Trinkertreffs austrocknen will

In einigen öffentlichen Bereichen soll demnächst ein Alkoholverbot gelten – die Folge mehrerer Exzesse.

Zwei leere Bierflaschen stehen auf einer Bank im Pirnaer Friedenspark. Immer wieder finden sich in dem Areal solche Hinterlassenschaften nächtlicher Trinkgelage, einige Male führten Alkohol-Exzesse schon zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Mit einem Ve © Archiv: D. Schäfer

Gleich mehrfach eskalierten im Frühjahr 2018 Situationen am Thälmannplatz und im Friedenspark. Trinkgelage liefen aus dem Ruder, die Saufenden grölten und lärmten vor allem abends und nachts, urinierten in die Büsche, hinterließen Müll und Unrat. Einige dieser Treffen arteten sogar derart aus, dass am Ende mehrere Verletzte zu beklagen waren. Pirna verhängte daraufhin ein Alkoholverbot für die Bereiche, das allerdings nur zeitlich beschränkt gelten darf. Die Stadt will aber den Trinker-Exzessen dauerhaft einen Riegel vorschieben. Helfen soll dabei eine sogenannte Grünflächensatzung. In dem Regelwerk hat Pirna einheitliche Regeln und Verbote, beispielsweise für Grünflächen, Parks und Spielplätze, formuliert. Am 12. März soll der Stadtrat das Papier beschließen. Die SZ fasst die Eckpunkte zusammen.

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