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Wie reinigen Bakterien das Abwasser?

Zum Weltwassertag am Freitag öffnen Wasserwerke und Abwasseranlagenfür die Bürger.

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Von Reinhard Kästner

Während weltweit das Trinkwasser immer knapper wird, können die Haushalte der Region sicher mit dem kostbaren Nass versorgt werden. Darüber wird am Freitag an vielen Orten der Region (siehe Kasten) Auskunft gegeben.

Woher kommt das Trinkwasser, wie wird es aufbereitet und was ist alles notwendig, um das kostbare Nass rund um die Uhr an alle Haushalte zu liefern? Was ist ein Belebungsbecken und warum sind Bakterien für die Reinigung des Abwassers so wichtig? Diese und andere Fragen werden vor Ort von Fachleuten beantwortet.

Der Tag des Wassers, der unter Schirmherrschaft der UNESCO ausgetragen wird, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Grenzübergreifende Wasservorkommen“. Mit diesem Aktionstag soll der Dialog zwischen den Regionen und Ländern, aber auch zwischen Menschen, die sich dasselbe Wasservorkommen teilen, gefördert werden. „Im Gegensatz zu den Menschen in den Entwicklungsländern, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, kann der Verbraucher in Deutschland das Wasser aus der Leitung bedenkenlos trinken“, betont Tina Stroisch, Pressesprecherin der OEWA. Das würden die strengen Qualitätsanforderungen der Trinkwasserverordnung garantieren. „Einen Wassermangel gibt es hierzulande nicht und dieser wird aufgrund der vorausschauenden, nachhaltigen Arbeitsweise der Versorgungsunternehmen sowie des natürlichen Wasserkreislaufes auch künftig nicht eintreten“, erklärt Tina Stroisch weiter. Der Besuch der Kläranlagen und Wasserwerke lohne sich auf jeden Fall.