merken

Dresden

Wie Schnarcher besser schlafen

Um Schlafstörungen auf den Grund zu gehen, braucht es Daten. Und die werden bald in Dresden gesammelt. 

Schlaflose Nächte dank Dauerschnarchens. Viele Paare kennen das Problem. Bei über sechs Prozent der Schnarcher kann es jedoch gefährlich werden.
Schlaflose Nächte dank Dauerschnarchens. Viele Paare kennen das Problem. Bei über sechs Prozent der Schnarcher kann es jedoch gefährlich werden. © 123rf.com

Sein Schnarchen ist lästig. So laut, dass an Schlafen neben ihm meist gar nicht zu denken ist. Doch plötzlich ist Ruhe, für eine gefühlte Ewigkeit. Die Atmung steht. Nach einer halben Minute holt er zum ersten Mal wieder Luft. Solche Atemaussetzer im Schlaf sind gefährlich. Sie begünstigen Bluthochdruck, die Entstehung von Diabetes und steigern das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Für Patienten ist es deshalb wichtig, der Schlafstörung auf den Grund zu gehen. Heute müssen sie dafür meist ins Schlaflabor, danach mit einer speziellen Maske für eine Therapie wieder nach Hause. Doch ob diese Maßnahme Wirkung zeigt, ist oft nur schlecht überprüfbar. Dresdner Wissenschaftler wollen Betroffenen nun helfen. Patienten sollen in Zukunft ganz bequem zu Hause schlafen, während die Daten darüber, wie sie schlafen, mit Hilfe modernster Technik direkt bei ihrem Arzt landen – und ihn warnen, wenn gesundheitliche Probleme drohen.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden