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Wie sollen die Kamenzer Emus heißen?

Die neuen Bewohner fühlen sich im Ziegenpark wohl. Aber sie haben noch keine Namen. Die SZ hilft bei der Suche danach.

Von Ina Förster

Anfang Februar sind sie in Kamenz eingezogen. Die beiden Emus, die im Ziegenpark an der Feigstraße leben, genießen seitdem ihr Leben unter freiem Himmel. Wenn es Nacht wird oder regnet, verkrümeln sie sich in den Holzstall. Da durften früher die Jakobsschafe lagern. Diese mussten ausziehen, als der Import aus Australien eintrudelte. Na ja – ganz so weit musste das Emu-Pärchen natürlich nicht reisen. „Wir haben sie bei einem Züchter bei Magdeburg abgeholt“, erzählt Sebastian Pieper von den Kommunalen Diensten Kamenz. Er und sein Kollege begrüßen seitdem jeden Morgen die gut aufgelegten Laufvögel. „Mittlerweile fressen sie schon aus unseren Eimern. Und wir dürfen näher heran an sie“, ist zu erfahren. Was sie auf jeden Fall auszeichnet, ist ihre Neugierde. Alles wird untersucht. Treten Besucher an den Zaun, kommen sie sofort an und recken ihre langen Hälse auch manchmal in die mitgebrachte Kamera. Ihre Pfleger haben für sie natürlich schon ein paar „Arbeitsnamen“ auserkoren. „Die verraten wir an der Stelle aber nicht, denn offiziell sollen die Emus ja getauft werden. Und dafür sollen sich die Kamenzer selber Namen ausdenken.“

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Die Sächsische Zeitung Kamenz unterstützt die Aktion und ruft zur fröhlichen Namensuche. Und das putzige Pärchen inspiriert einen sicherlich schnell. Man sollte einfach mal in den kleinen Tierpark spazieren und die beiden eine Weile beobachten. „Wir verzeichnen schon einen verstärkten Besucherstrom, seitdem die Vögel da sind“, so Pieper. Bis 1,90 Meter werden sie groß. Der australische Laufvogel läuft bis zu 50 km/h schnell. Dabei macht er etwa 2,7 Meter große Schritte. In ihrem Gehege wird das wohl kaum passieren, auch wenn es schön großzügig ist. Ein Emu frisst Samen, Früchte, Blumen und kleine Insekten. „Wir kommen gut zurecht mit der Fütterung. Jetzt im Frühling stürzen sie sich natürlich auf das frische Gras“, sagt Sebastian Pieper. Auch eine kleine Badewanne hat man den beiden hingestellt. Darin können sie im Wasser planschen oder sich daneben im Sandbad wälzen. Beides scheint riesigen Spaß zu machen.

Auch Fasanen, Tauben & Co. im Ziegenpark freuen sich derzeit auf neue Unterkünfte. Die drei alten Volieren werden abgerissen und durch neue ersetzt. Der Umbau hat begonnen. „Auch unseren kleinen Spielplatz haben wir in den letzten Monaten saniert. Fehlt nur noch ein neues Spielgerät“, verrät Chefin Manuela Rutkowsky. Das soll spätestens zum Ziegenparkfest im Sommer stehen. Und auch die Taufe soll da stattfinden. Man tüftelt gerade am Termin.