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Wie viele Kleider braucht das Land?

Gabriela Lachnit über Kleiderbörsen im Landkreis Görlitz

Von Gabriela Lachnit
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Gabriela Lachnit über Kleiderbörsen
Gabriela Lachnit über Kleiderbörsen © Montage: SZ

Stehen Sie auch manchmal vor dem Kleiderschrank voll Nichts? Dann ist es Zeit, Bekleidung auszusortieren und sich zu trennen. Von jenen Sachen, die schon jahrelang im Schrank hängen oder die erst vor Kurzem erstanden, aber noch nie ausgeführt wurden. Wohin mit den noch guten Sachen? Neben der Spende an Wohlfahrtsorganisationen oder kommerzielle Sammler besteht die Möglichkeit des Verkaufs für kleines Geld zum eigenen Nutzen – auf Kleiderbörsen und Flohmärkten zum Beispiel.

Wenn der Drang nach etwas Neuem groß ist, die Gefühle aber gespalten sind angesichts der Tatsache, dass ein T-Shirt oder Kleid erst dreimal getragen wurde, schleicht sich Genugtuung ein, wenn das gute Stück einen Nachnutzer findet und ein paar Münzen ins eigene Portemonnaie wandern. So entsteht Platz im Schrank und Raum für neue Stücke, die das Herz höherschlagen lassen und den Handel – möglichst den lokalen – erfreuen.

Allerdings sollten wir auch bedenken, unter welch miserablen Bedingungen oftmals unsere Bekleidung in fernen Ländern produziert wird. Ein paar Euro mehr pro Stück auszugeben, beruhigt aber nicht wirklich das Gewissen, denn die kommen bei den Produzenten gar nicht erst an.

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