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Wie weit ist Tschechien auf dem Weg in die EU?

Professor Zielbauer:Ein freier Tag soll es schon sein, aber nicht einfach nur zum Beine hochlegen. Der Tag ist ein Freiraum für wissenschaftliche Information. Er bietet den Studenten die Gelegenheit,...

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Professor Zielbauer:Ein freier Tag soll es schon sein, aber nicht einfach nur zum Beine hochlegen. Der Tag ist ein Freiraum für wissenschaftliche Information. Er bietet den Studenten die Gelegenheit, bestimmte Themen aus ihrem Wissenschaftsgebiet aus einer anderen als bei den Lehrveranstaltungen üblichen Perspektive kennen zu lernen. Hier sind es zwei Vorträge tschechischer Regierungsbeamter.
Warum gibt es gerade Tschechische Tage? Das ist eher eine glückliche Fügung. Das Fachbereich Sprachen hatte die Veranstaltung für die Fremdsprachen-Studenten geplant. Als klar wurde, dass es in den Vorträgen um die bevorstehende Integration Tschechiens in die Europäische Union geht, haben wir Feuer gefangen und bieten das Thema - in deutscher Sprache - auch den Studenten unseres Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften an. Einige unserer Studenten beschäftigen sich ja intensiv mit Themen der EU-Erweiterung, arbeiten an Diplomthemen wie zum grenzüberschreitenden Gewerbegebiet Neugersdorf, analysieren die wirtschaftlichen und rechtlichen Voraussetzungen für die Einrichtung solcher Gewerbeparks und ähnliches.
Es gibt aber insgesamt drei Vorträge im Senatssaal. Einen hält Professor Johannes Laser. Der Titel lautet "Wirtschaftswunder Irland - ein Beispiel für . . ?". Wie passt der in den "dies academicus"? Professor Laser war kürzlich als Gastprofessor in Irland und hat bei seinen Aufenthalt festgestellt, dass die wirtschaftliche Situation in Irland zum Teil deutlich abweicht von der Großbritanniens und der auf dem Kontinent. Er hat nach den Ursachen geforscht und wird darüber interessantes zu berichten haben. So gesehen hat sein Vortrag angesichts der wirtschaftlichen Situation bei uns eine hohe Aktualität nicht nur für die Studenten der Wirtschaftswissenschaften.
Mit Professor Joachim Zielbauer, Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, sprach SZ-Redakteur Jürgen Zacharias.

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