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Wie wird Hohnstein vermarktet?

Hohnstein. In der Burgstadt geht die Debatte um das Leitbild 2015 in die nächste Runde.

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Von Anja Weber

Die Stadt Hohnstein lädt Ende Januar zur vierten Leitbildwerkstatt ein. Ziel sei es, in einer gemeinsamen Diskussion Ideen und Vorschläge zu sammeln, wie das Leitbild Hohnstein 2015 weiter mit Leben erfüllt werden könne, sagt Bürgermeister Wolfram Lasch (CDU). Um möglichst viele Einwohner zu beteiligen, ist die Leitbildwerkstatt am 30. Januar auch öffentlich.

Es sollen konkrete Vorhaben und deren Umsetzung diskutiert werden. Im Mittelpunkt steht der Werbeflyer für Hohnstein und die Ortsteile, der Bau des Mehrzweckraumes für die Feuerwehr in Rathewalde sowie das Sanierungskonzept für das Puppenspielhaus in Hohnstein. Außerdem geht es um das Rad- und Wanderwegekonzept von Rathewalde und die Erarbeitung eines Markenzeichens für die Gemeinde Hohnstein. „Wir werden aber auch ein Resümee über die bisherige Arbeit innerhalb des Leitbildes ziehen“, sagt Bürgermeister Lasch. Aufzuweisen gebe es einiges. So konnten bereits einige Projekte aus dem Leitbild 2015 verwirklicht werden, wie der Bau der Freizeitstätte am Jugendclub in Lohsdorf. Weiter Beispiele seien die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes in Lohsdorf sowie die Landwirtschaftsausstellung in Goßdorf und noch einiges mehr.

Im Vorfeld der geplanten Veranstaltung gab es Kritik, dass die Umsetzung des Leitbildes nicht mehr vorangehe. Hauptsächlich im Hohnsteiner Ortschaftsrat wurde bemängelt, dass noch immer einige Projekt auf Eis liegen. Ortsvorsteher Helmut Wiersbinski appellierte, die Hohnsteiner dafür zu begeistern, auch selbst etwas für die Umsetzung des Leitbildes zu tun.

Die Leitbildwerkstatt findet am 30. Januar, 19 Uhr im Erbgericht Ulbersdorf statt.